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E-Jugend-Spieler (jüngerer Jahrgang) spielt den Ball nicht ab – was tun?

In der letzten Woche wurde ich von einem Trainerkollegen angesprochen, was er machen könnte, wenn ein Spieler den Ball nicht abspielt. Nachdem ich darauf nicht gleich eine Antwort hatte und mich diese Frage das Wochenende beschäftigte, möchte ich hier darauf eingehen.

Ausgangslage

Der Spieler verfügt über gute körperliche Voraussetzungen (Kraft und Schnelligkeit – seine Körpergröße ist durchschnittlich). Er hat einen guten linken Fuß. Das führte dazu, dass er in der F-Jugend 1-2 Gegner überlaufen konnte (meistens ohne einen Trick bzw. Finte) und dann den Torschuss mit dem linken Fuß suchte und oftmals erfolgreich war – ohne zu schauen, wo der Torwart oder Mitspieler stand. Meistens spielte er offensiv (Stürmer oder Mittelfeld).

Jetzt spielt er in der E-Jugend auch gegen den älteren Jahrgang. Seine körperlichen Vorteile kommen dort nicht mehr so zum Tragen, er bleibt öfters am Gegner hängen und seine Torschüsse werden aufgrund der größeren Torhüter gehalten. Um den Spieler öfters zum Abspiel zu animieren, spielt er nun auch öfters in der Abwehr. Dies hat zur Folge, dass seine gelernte Lösungsmöglichkeit des Dribblings meistens in einer risikoreicheren Zone (nämlich Mittelfeld anstatt Sturm) endet.

Im Training wurde durch viele 3:3, 2:2 und 1:1 versucht die Komplexität zu reduzieren und die Spieler zum Abspielen zu motivieren.

Mögliche Defizite

Nach Horst Wein gibt es 4 Phasen der Lern- und Lehrprozesse zur Entwicklung der Spielintelligenz:

  1. Wahrnehmung
  2. Verstehen und interpretieren
  3. Entscheidungsfindung
  4. Technische Ausführung

Quelle: Spielintelligenz im Fußball kindgemäß trainieren (Horst Wein; S. 45; 2018)

Nachdem überhaupt kein Abspiel kommt, also nicht ein schwer zu verarbeitendes oder fehlerhaftes, ist die technische Ausführung für mich zu vernachlässigen. Weiterhin lasse ich die Entscheidungsfindung zuerst außen vor, weil aus meiner Sicht die verschiedenen Optionen nicht gesehen werden.

Somit bleiben für mich Wahrnehmung sowie verstehen und interpretieren.

Verstehen und interpretieren

Der Spieler hat die Erfahrung gemacht, dass er sich im 1:1 durchsetzen kann und deshalb wendet er diese Technik an. Eine Reduzierung auf ein 3:3 oder 2:2 macht ihm das sogar noch leichter, weil nicht so viele Gegenspieler im Raum “herumstehen”. Hier wäre es aus meiner Sicht besser Spiele und Übungsformen in Überzahl im Training durchzuführen, um dem Spieler auch Erfolgserlebnisse beim Abspiel zu garantieren und ihm Zeit zu geben (weniger Raum- und Gegnerdruck). Hier tendiere ich zu einer eindeutigen Überzahl (2 und mehr Spieler: z.B. 3:1, 4:2 oder 7:4).

Wahrnehmung

Mein Hauptaugenmerk würde ich allerdings auf die Wahrnehmung legen. Sieht der Spieler die Umgebung beim Dribbling? Nimmt er war, wo Mit- und Gegenspieler sich befinden? Hat er den Kopf oben oder konzentrieren sich die Augen auf den Ball?

Trainingsmöglichkeiten

Verstehen und interpretieren

In der E-Jugend tendiere ich zu einfachen 3:1 und 4:2 auf begrenztem Raum und Punkte für Ballkontakte oder mit Torabschluss auf ein Passtor (siehe auch kombinierte Übung unten).

In der D-Jugend wäre dieses Video eine schöne Übung.

Wahrnehmung

Aufwärmen: Verwendung von optischen Signalen anstatt von akustischen – zwingt die Kinder immer wieder den Kopf vom Ball zu nehmen. Optische Signale können verschiedenfarbige Hütchen oder Hemdchen genauso wie die Hände bzw. Finger in der Luft vom Trainer sein (für z.B. Rechenaufgaben).

Spiele: Verwendung von optischen Toren – zwingt die Kinder auch den Kopf hoch zu nehmen. Dabei kann man die Farbe der Tore (z.B. mit Hemdchen drauf legen) oder die Spielrichtung durch das Anzeigen einer Hütchen-Farbe durch den Trainer ändern.

siehe F2-Training vom 20.07.2018

Kombination aus beiden Elementen

Torschuss: 3 gegen 1 oder 3 gegen 2 auf verschieden farbige Tore und Trainer zeigt das punktebringende Tor mit Hütchen-Farbe hinter den Toren an (kann auch während dem Angriff wechseln). Kontertore für die Abwehrspieler.

T74

 

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F2-Jugend Training (Jahrgang 2010) – 06.07.2018

Materialien:

Tore: 4 Minitore

Spieler: 9 Spieler

Bälle: 9 Bälle; 2 Mini-Bälle

Markierungshütchen: 20 Hütchen und 20 Deckel

Teil 1: Dribbling (40 min.)

In Anlehnung an die Übungen “Rund um das Viereck” (S. 110), “1:1 in einem Viereck” (S. 110) und Katz und Maus (S. 114) (Horst Wein: Spielintelligenz im Fußball kindgemäß trainieren; 5. Auflage 2018).

T70

Quadrat 5x5m

Rund um das Viereck:

– beide Spieler laufen gleichzeitig mit Ball in die gleiche Richtung los (z.B. Uhrzeigersinn), gehen nach dem 1. Deckel nach innen, dann nach außen (Slalom) und um das Hütchen herum. Eine Bahn ohne Aufgabe und dann dasselbe noch einmal.

a) bis der eine den anderen einholt

b) wer ist nach 2 Runden als erster bei seinem Hütchen zurück?

– ohne Ball (auch a) und b))

1:1 in einem Viereck:

T71

a) Blau startet ohne Ball und versucht über eine grüne Linie zu rennen, Grün versucht Blau abzuklatschen

b) Blau dribbelt mit dem Ball ins Viereck und versucht über eine grüne Linie zu dribbeln.

Katz und Maus (gleiches Viereck): beide Spieler haben einen Ball. Einer ist Fänger und einer soll gefangen werden. Der Fänger jagt den anderen und darf dabei auch die Richtung wechseln.

Liniendribbling:

T72

a) Blau startet und versucht über die grüne Linie zu kommen. Grün versucht Blau abzuklatschen.

b) Blau dribbelt mit Ball und versucht die grüne Linie zu überdribbeln.

Alle Übungen in Wettkampfform mit Punkten. Dazwischen zur Erholung Ballgewöhnungsübungen (Ball auf dem Spann balancieren; Innen-Außenseite; Sohle-Spann).

Spieler immer mal wieder tauschen.

Teil 2: Funino (30 min.)

3 gegen 3 auf 4 Minitore mit dem Miniball (Funino)

2 gegen 1 auf 3 Hütchentoren (2 verteidigen 2 Hütchentore; Spieler allein nur eines) und Miniball

Teil 3: Spiel (20 min.)

4 gegen 5 auf 4 Minitore

  • Miniball
  • Fußball

Fazit:

Die Dribblingsübungen sind anstrengend und anspruchsvoll. Mir gefallen sie sehr gut – ich könnte mir vorstellen, dass sie bei älteren Kindern noch besser ankommen. Der Miniball sorgte heute dafür, dass Pässe über größere Distanzen gespielt wurden.

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F2-Jugend Training (Jahrgang 2010) – 04.05.2018

Materialien:

Tore: 4 Minitore; 8 Stangen Minitore

Spieler: 14 Spieler

Bälle: 14 Bälle

Markierungshütchen: 10 Stück

Teil 1: Dribbeln im Viereck und Stern (40 min.)

Dribbling im Viereck:

freies Dribbling; rechter/linker Fuß; nur Sohle rechter/linker Fuß; Ball zwischen den Füßen hin und her (mit Klatschen: 1x vorne, 1x hinten; 1x vorne, 2x hinten); freies Dribbling mit Abklatschen und Namen sagen

dazwischen immer Tricks (inspiriert von Coerver Alabama13 bei youtube.com):

rechts Sohle zurück – rechts Innenseite – links Sohle zurück – links Innenseite; rechts Sohle zurück – rechts Außenseite – links Sohle zurück – links Außenseite; Schere rechts – Außenseite links zur Seite; Schere rechts – Innenseite links zur Seite; Schere rechts – Außenseite rechts zur Seite; den Ball mit einem Fuß um den anderen herumführen; Rivelino (von außen über den Ball und mit dem gleichen Fuß mit der Außenseite mitnehmen) – immer natürlich mit beiden Beinen

Dribbling im Stern (großer und kleiner Stern):

T64

mit der Sohle zurückziehen und über die gleiche Schulter drehen; Rivelino nach hinten; Drehung mit der Innenseite; Schere und zum nächsten Hütchen; Drehung mit der Außenseite

Teil 2: 1 gegen 1 (20 min.)

Ein Verteidiger zwischen 2 Toren spielt einen Stürmer an und der versucht auf einem der beiden Tore ein Tor zu erzielen.

Teil 3: Torbellino (30 min.)

Auf einem Feld: 1:0; 1:1; 2:1; 2:2; 3:2; 3:3 und auf dem anderen Feld bis 4:3

siehe youtube.com: justfootball academy

Fazit:

Beim Dribbeln im Viereck und 1 gegen 1 habe ich mich vom G2 Training der letzten Woche inspirieren lassen. Die Tricks, die wir schön öfters trainiert haben funktionieren größtenteils. Neue führen immer wieder zu koordinativen Problemen. Heute kam ich mit wenigen Übungen aus. Anfangs waren es 14 Kinder, am Ende 13 (eine Neue gab während dem 1 gegen 1 auf).

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F2-Jugend Training (Jahrgang 2010) – 20.04.2018

Materialien:

Tore: 24 Hütchen für 12 Hütchentore

Spieler: 11 Spieler

Bälle: 11 Bälle; 2 Minibälle

Teil 1: 1 gegen 1 Auf- und Abstiegsliga (40 min.)

1 gegen 1: der Sieger steigt ein Feld auf, der Verlierer eines ab

Erholung dazwischen:

– Achterlauf am Hütchentor (Innenseite/Außenseite)

– beide Spieler passen gleichzeitig den Ball und versuchen somit am anderen Hütchentor ein Tor zu schießen

– auf den Ball sitzen und das Gleichgewicht halten

Teil 2: Torschuss (10 min.)

Von der 5m Linie den Ball ins Tor lupfen ohne das er zuvor aufkommt (rechter/linker Fuß)

Teil 3: 3 gegen 3 auf 6 Tore (40 min.)

3 gegen 3 (teilweise auch 3 gegen 2 (Trainer spielte nicht mit) und 2 gegen 2 (1 Spieler verletzt)) auf 6 Tore

  • Miniball
  • Fußball

Fazit:

Heute war es warm und die Übungen sehr intensiv für die Kinder. Das hatte mehrere Trinkpausen zur Folge. Ich wollte das Training aufgrund der ungeraden Anzahl nicht ändern und deshalb habe ich selbst mitgemacht – widerspricht normalerweise meinem Grundsatz nicht mitzuspielen.

Besonderheit heute: Ein Kind pinkelte mitten auf den Rasen – das ist mir in meiner langen Trainerlaufbahn auch noch nicht passiert (hatte schon Blumenpflücker, Sandburgenbauer usw.).

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F2-Jugend Training (Jahrgang 2010) – 09.02.2018 (Halle)

Materialien:

Tore: 4 Popup Tore

Spieler: 6 Spieler

Bälle: 6 Fußbälle; 6 Futsalbälle; 1 Tennisball; 1 Miniball

Sonstiges: 8 flache Markierungen

Teil 1: Dribbling (15 min.)

Jeder Spieler hat einen Fußball in den Händen und einen Futsalball am Fuß.

  1. Freies Dribbling des Futsalball: Ball in den Händen hin und her werfen; Ball mit beiden Händen nach oben werfen und fangen; Ball mit beiden Händen prellen; Ball mit einer Hand prellen
  2. Bälle zwischen den Füßen und Händen hin und her, allerdings wenn der Fußball am rechten Fuß ist, ist der Futsalball in der linken Hand und andersherum
  3. Auf einem Bein rückwärts hüpfen und mit dem anderen Fuß den Ball mit der Sohle zurückziehen und dabei a) den anderen Ball mit beiden Händen über dem Kopf halten; b) Ball zwischen den Händen hin und her werfen; c) Ball mit beiden Händen hochwerfen und fangen

Fußball dient als Gegenspieler: Schere bzw. Übersteiger

Dazwischen Erholung: jeder hat zwei Bälle in den Händen – hochwerfen – fangen (ohne Zusatzaufgabe; einmal vorne (vor dem Bauch) klatschen; einmal hinten (hinter dem Rücken) klatschen; vorne-hinten klatschen); Liegestütz halten auf den Bällen (Hände)

Teil 2: 1 gegen 1 (10 min.)

Ein Spieler spielt als Verteidiger (Popup-Tor) den Ball zum Stürmer und der versucht im Dribbling ein Tor zu machen – Positionswechsel (ein Spieler geht nach 3 min. weiter -> so spielen unterschiedliche Spieler gegeneinander).

Teil 3: Funino – 3 gegen 3 (35 min.)

  1. mit dem Futsalball
  2. mit dem Tennisball
  3. mit dem Miniball
  4. mit dem Futsalball und Torschusszone sowie Seitenaus (Einkick)

Dazwischen Erholung: auf einem Bein stehen und das andere vorne und hinten hoch (Gleichgewicht); „Schuhplattler“ (a) rechte Hand – rechter Fuß innen, linke Hand – linker Fuß innen, rechte Hand – rechter Fuß außen, linke Hand – linker Fuß außen; b) rechte Hand – linker Fuß innen, linke Hand – rechter Fuß innen, rechte Hand – rechter Fuß außen, linke Hand – linker Fuß außen); im Sitzen (Füße und Hände dürfen zwischendurch auf den Boden) rechte Hand – linker Fuß, linke Hand – rechter Fuß; „Schwebesitz“ (Füße und Hände in der Luft) rechte Hand – linker Fuß, linke Hand – rechter Fuß; „Vierfüßler-Stand“ gemeinsam rechter Arm und linkes Bein strecken und dann andere Seite (linker Arm – rechtes Bein) (Koordination)

Fazit:

Das Training war für die 6 Spieler sehr intensiv. Neben Trinkpause machten wir auch einige aktive Pausen (Erholung). Weiterhin war es sehr angenehm mit nur 6 Kindern zu arbeiten.

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F2-Jugend Training (Jahrgang 2010) – 26.01.2018 (Halle)

Materialien:

Tore: 4 Popup Tore; 4 kleine Kästchen; 1 Handball-Tor

Markierungshütchen: 24 kleine Kegel

Spieler: 10 Spieler

Bälle: 10 Fußbälle

Sonstiges: 4 kleine Matten

Teil 1: Dribbling (20 min.)

freies Dribbling; Ball mit dem Spann nach vorne und der Sohle zurück; Ball mit dem Spann nach vorne, mit der Sohle zurück und hinter dem Standbein vorbei; Ball mit der Sohle zurück, lupfen und fangen; Ball mit der Sohle zurück, lupfen, einmal mit dem Spann spielen und fangen

Staffel (mit und ohne Wettkampf):

T62

a) Kinder dribbeln durch das Hütchentor, dann Slalom, stoppen den Ball neben dem Hütchen am Kästchen, springen vom Kästchen über die kleine blaue Matte an die Sprossenwand, klettern die Sprossenwand hoch, gehen seitlich auf die 2 Sprossenwand und klettern wieder herunter und dann geht es so schnell wie möglich mit dem Ball wieder zum Start.

b) wie a) nur zu Beginn wird nach rechts gelaufen und dann eine S durch das Hütchentor gelaufen.

c) wie b) nur vor dem Sprung vom Kästchen zur Sprossenwand machen die Kinder noch eine Rolle vorwärts auf der Matte (von rechts paralell zur Sprossenwand)

Teil 2: Spiele (20 min.)

a) 3 gegen 3 bzw. 2 gegen 2 auf 4 Tore

b) Schwarz-Weiß mit Torabschluss: Kinder stehen sich gegenüber und in der Mitte liegt ein Ball. Auf jeder Seite ist ein kleines Tor. Jede Seite erhält eine Farbe (schwarz-weiß). Die Farbe die gerufen wird, darf das Tor erzielen. Die andere Farbe ist Verteidiger und spielt auf Ball halten.

  • Kinder schauen sich im Stehen an und dürfen nur in ihrem Tor hinter ihnen ein Tor erzielen
  • Kinder schauen sich an (stehend, Liegestütz, sitzend) und dürfen auf beiden Toren ein Tor erzielen
  • Kinder schauen zum Tor – Rücken an Rücken – (stehend, Liegestütz, sitzend) und dürfen auf beiden Toren ein Tor erzielen

Teil 3: Spiel (20 min.)

4+1 gegen 5: Handballtor (1 TW + 4 Feldspieler) auf der einen Seite und 2 Popup- sowie 3 Kästchentore auf der anderen Hallenseite

Fazit:

Bei diesem Training war ich mit mir unzufrieden. Zum einen brachte mich die Uhr in der Halle aus dem Konzept (2 verschiedene Zeiten auf 2 verschiedenen Uhren und ich habe mich an der falschen orientiert) und zum anderen ärgerte mich mein “lustloser” Sohn (“Papa, das ist langweilig”) – könnte aber auch sein Ärger über sich selbst gewesen sein (machte sein neues Trikot vor dem Training ein bisschen kaputt). Die anderen meckerten nicht und machten gut mit.

Dazu hatte ich noch viele Umbauarbeiten nebenher zu erledigen – das hat mir auch nicht gefallen.

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F2-Jugend Training (Jahrgang 2010) – 15.12.2017 (Halle)

Materialien:

Tore: 4 Popup Tore; 2 Handball-Tore

Markierungshütchen: 8 kleine Kegel

Spieler: 10 Spieler

Bälle: 10 Fußbälle; 4 Futsal-Bälle; 1 Miniball

Teil 1: Dribbling und Passen (20 min.)

– Dribbling mit den Füßen und 4x Futsal-Bälle werden nach Namensnennung dem jeweiligen Spieler zugeworfen und gefangen

– Dribbling mit den Händen und 4x Futsal-Bälle werden nach Namensnennung dem jeweiligen Spieler zugespielt und verarbeitet

– Dribbling mit den Füßen und bei Namensnennung werden die Bälle per Pass zwischen den Spielern getauscht

– Dribbling mit den Händen und bei Namensnennung werden die Bälle per Wurf zwischen den Spielern getauscht

Ball wird mit der Innenseite an die Wand gepasst:

  • ca. 5-6 m Innenseite passen -> Ballannahme mit links und Pass mit rechts (rechts/links)
  • ca. 2 m Innenseite passen -> Ballannahme mit links und Pass mit rechts (rechts/links)
  • ca. 2 m Innenseite direktes Passen (Wettkampf: wer schafft die meisten Pässe innerhalb einer bestimmten Zeit?)

Teil 2: Torschuss (15 min.)

T56

Torwart gibt das Startzeichen: “Los” -> ein Spieler rechts und links dribbeln zum vorderen Hütchen und schießen auf das kleine Popup-Tor rechts und links neben dem Handball-Tor -> Spieler schalten um und rennen zum Ball (Futsal) in der Mitte vor dem Tor -> 1 gegen 1 mit Torabschluss

Teil 3: Spiel 4+1 gegen 4+1 (25 min.)

Tore können so stehen bleiben wie beim Torschuss.

4 Feldspieler + Torwart spielen gegen 4 Feldspieler + Torwart (TW darf mitspielen)

Tore zählen auf das Popup-Tore 1 Punkt und Handball-Tor 3 Punkte. Der Torwart darf nur das Handball-Tor mit den Händen verteidigen. Die Popup-Tore dürfen alle mit den im Fußball erlaubten Körperteilen verteidigen.

  • Miniball
  • Fußball

Fazit:

Heute hat mir das Training sehr gut gefallen. Die Kinder mussten nicht einmal ermahnt werden und waren voll bei der Sache.

Das Passen über 5-6 m an die Wand und zurück klappte nur bei den wenigsten (war zu schwer). Die Torschussübung lief gut – ich machte sie gleichzeitig auf 2 Tore und musste somit etwas Kontrolle abgeben 😉 => dadurch werden die Kinder allerdings auch selbstständiger.

Im Spiel konnte ich heute vereinzelt “kontrolliertes Dribbling” und “gewolltes Passspiel” beobachten – das hat mich gefreut 🙂

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