F2-Jugend Training (Jahrgang 2010) – 27.07.2018

Materialien:

Tore: 7 Minitore

Spieler: 7 Spieler

Bälle: 14 Bälle; 2 Mini-Bälle; 2 Tennisbälle

Markierungshütchen: 7 Bauarbeiterhütchen; 21 kleine Hütchen; 2x 2 Farben-Deckel

Teil 1: Dribbling und Torschuss (35 min.)

7x Bauarbeiterhütchen als Starthut und dann 3 kleine Hütchen. Ca. 12m Torentfernung zu den Minitoren

  • freies Slalomdribbling und einmal Torschuss mit dem linkem und einmal mit dem rechten Fuß (wer hat zuerst beide Bälle im Tor?)
  • Slalomdribbling nur mit dem rechten oder linken Fuß mit anschließendem Abschluss mit dem Fuß (wer hat zuerst beide Bälle im Tor?)
  • Slalomdribbling abwechselnd links und rechts sowie Pass mit der Innenseite ins Tor. Wer hat zuerst beide Bälle im Tor und wirft danach auch noch mit dem Tennis- oder Miniball ein Tor?

Vorbei geschossene Bälle müssen geholt werden -> wieder Slalom -> Torabschluss bis das Ziel erreicht wurde

Teil 2: 3 gegen 1 und 3 gegen 2 (20 min.)

T75

a) 3 gegen 1: 3 Angreifer gegen einen Verteidiger. Trainer zeigt mit der Hütchenfarbe hinter dem Tor an, welches Tor “scharf” ist

b) wie a) nur 3 gegen 2

Teil 3: Koordination (10 min.)

2 Mann und jeder hat einen Ball

– einer wirft auf Brusthöhe und der andere als Aufsetzen (gleichzeitig)

– einer wirft dem anderen beide Bälle zu und der fängt beide

– gleichzeitig werfen beide den Ball mit einer Hand und fangen ihn mit der anderen, mit der dann anschließend geworfen wird

– gleichzeitig passen sich die beiden den Ball mit dem Fuß zu

Teil 4: Spiel 4 gegen 3 (25 min.)

Spiel 4 gegen 3 auf 4 Tore

  • Miniball
  • Fußball

Fazit:

Es war sehr warm. Somit machte ich mehr Trinkpausen. Wettkampf am Anfang war teilweise anstrengend, weil die Kinder den Ball oft holen mussten.

Teil 2 ließ die Kinder wieder miteinander kommunizieren. Auch die Verteidiger schauten immer wieder, welches Tor “scharf” war – zwar noch mit “großer” Drehung, aber sie schauten sich um.

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E-Jugend-Spieler (jüngerer Jahrgang) spielt den Ball nicht ab – was tun?

In der letzten Woche wurde ich von einem Trainerkollegen angesprochen, was er machen könnte, wenn ein Spieler den Ball nicht abspielt. Nachdem ich darauf nicht gleich eine Antwort hatte und mich diese Frage das Wochenende beschäftigte, möchte ich hier darauf eingehen.

Ausgangslage

Der Spieler verfügt über gute körperliche Voraussetzungen (Kraft und Schnelligkeit – seine Körpergröße ist durchschnittlich). Er hat einen guten linken Fuß. Das führte dazu, dass er in der F-Jugend 1-2 Gegner überlaufen konnte (meistens ohne einen Trick bzw. Finte) und dann den Torschuss mit dem linken Fuß suchte und oftmals erfolgreich war – ohne zu schauen, wo der Torwart oder Mitspieler stand. Meistens spielte er offensiv (Stürmer oder Mittelfeld).

Jetzt spielt er in der E-Jugend auch gegen den älteren Jahrgang. Seine körperlichen Vorteile kommen dort nicht mehr so zum Tragen, er bleibt öfters am Gegner hängen und seine Torschüsse werden aufgrund der größeren Torhüter gehalten. Um den Spieler öfters zum Abspiel zu animieren, spielt er nun auch öfters in der Abwehr. Dies hat zur Folge, dass seine gelernte Lösungsmöglichkeit des Dribblings meistens in einer risikoreicheren Zone (nämlich Mittelfeld anstatt Sturm) endet.

Im Training wurde durch viele 3:3, 2:2 und 1:1 versucht die Komplexität zu reduzieren und die Spieler zum Abspielen zu motivieren.

Mögliche Defizite

Nach Horst Wein gibt es 4 Phasen der Lern- und Lehrprozesse zur Entwicklung der Spielintelligenz:

  1. Wahrnehmung
  2. Verstehen und interpretieren
  3. Entscheidungsfindung
  4. Technische Ausführung

Quelle: Spielintelligenz im Fußball kindgemäß trainieren (Horst Wein; S. 45; 2018)

Nachdem überhaupt kein Abspiel kommt, also nicht ein schwer zu verarbeitendes oder fehlerhaftes, ist die technische Ausführung für mich zu vernachlässigen. Weiterhin lasse ich die Entscheidungsfindung zuerst außen vor, weil aus meiner Sicht die verschiedenen Optionen nicht gesehen werden.

Somit bleiben für mich Wahrnehmung sowie verstehen und interpretieren.

Verstehen und interpretieren

Der Spieler hat die Erfahrung gemacht, dass er sich im 1:1 durchsetzen kann und deshalb wendet er diese Technik an. Eine Reduzierung auf ein 3:3 oder 2:2 macht ihm das sogar noch leichter, weil nicht so viele Gegenspieler im Raum “herumstehen”. Hier wäre es aus meiner Sicht besser Spiele und Übungsformen in Überzahl im Training durchzuführen, um dem Spieler auch Erfolgserlebnisse beim Abspiel zu garantieren und ihm Zeit zu geben (weniger Raum- und Gegnerdruck). Hier tendiere ich zu einer eindeutigen Überzahl (2 und mehr Spieler: z.B. 3:1, 4:2 oder 7:4).

Wahrnehmung

Mein Hauptaugenmerk würde ich allerdings auf die Wahrnehmung legen. Sieht der Spieler die Umgebung beim Dribbling? Nimmt er war, wo Mit- und Gegenspieler sich befinden? Hat er den Kopf oben oder konzentrieren sich die Augen auf den Ball?

Trainingsmöglichkeiten

Verstehen und interpretieren

In der E-Jugend tendiere ich zu einfachen 3:1 und 4:2 auf begrenztem Raum und Punkte für Ballkontakte oder mit Torabschluss auf ein Passtor (siehe auch kombinierte Übung unten).

In der D-Jugend wäre dieses Video eine schöne Übung.

Wahrnehmung

Aufwärmen: Verwendung von optischen Signalen anstatt von akustischen – zwingt die Kinder immer wieder den Kopf vom Ball zu nehmen. Optische Signale können verschiedenfarbige Hütchen oder Hemdchen genauso wie die Hände bzw. Finger in der Luft vom Trainer sein (für z.B. Rechenaufgaben).

Spiele: Verwendung von optischen Toren – zwingt die Kinder auch den Kopf hoch zu nehmen. Dabei kann man die Farbe der Tore (z.B. mit Hemdchen drauf legen) oder die Spielrichtung durch das Anzeigen einer Hütchen-Farbe durch den Trainer ändern.

siehe F2-Training vom 20.07.2018

Kombination aus beiden Elementen

Torschuss: 3 gegen 1 oder 3 gegen 2 auf verschieden farbige Tore und Trainer zeigt das punktebringende Tor mit Hütchen-Farbe hinter den Toren an (kann auch während dem Angriff wechseln). Kontertore für die Abwehrspieler.

T74

 

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F2: Saisonfazit auf der Vereinshomepage

Mein Fazit zur F2-Saison 2017/18 auf der Vereinshomepage.

Zahlen

20 Punktspiele: 5 Siege, 1 Unentschieden, 14 Niederlagen

Durchschnittlich waren 9,15 Spieler pro Spiel dabei (5x 8 Spieler; 7x 9 Spieler und 8x 10 Spieler) – mehr wie 10 Spieler nehme ich nicht mit zum Spiel

Turniere: 3 Feldturniere; 3 Hallenturniere

Trainingseinheiten: 2017: 11 Einheiten (1x 8 Spieler; 2x 9; 6x 10; 1x 11; 1x 12) und 2018: 17 Einheiten (1x 8 Spieler; 3x 9; 3x 10; 5x 11; 1x 12; 3x 13; 1x 14) – 2 Trainingseinheiten konnte ich nicht leiten und eine steht noch aus

Durchschnittlich waren 9,91 (2017) und 10,88 (2018) Spieler pro Training dabei

Relativer Alterseffekt (RAE) der 12 eingesetzten Spieler: 2x 1. Quartal; 3x 2. Quartal; 4x 3. Quartal; 3x 4. Quartal

7 von 12 Spielern standen min. 1x im Tor (1x nur Halle)

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F2-Jugend Training (Jahrgang 2010) – 20.07.2018

Materialien:

Tore: 8 Minitore

Spieler: 11 Spieler

Bälle: 11 Bälle; 2 Mini-Bälle

Markierungshütchen: 2×4 verschiedenfarbige Deckel; 4 Hütchen

Teil 1: Dribbling und Torschuss (20 min.)

Aufbau wie Teil 2 nur das in der Mitte ein Viereck sich befindet und alle Spieler darin dribbeln.

a) Trainer streckt ein Farb-Deckel in die Luft und Kinder schießen aus dem Viereck heraus auf das Tor mit der Farbe

b) Trainer streckt ein Farb-Deckel in die Luft und Kinder schießen aus dem Viereck heraus auf das Tor, das diagonal dazu steht

Teil 2: Wahrnehmung (30 min.)

T73

3 gegen 3 auf 4 Tore: Tore sind mit 4 unterschiedlichen Farb-Deckeln gekennzeichnet. Angegriffen werden kann immer auf das Tor, dass mit einem Farb-Deckel vom Trainer angezeigt wird. Farbe kann sich auch während dem Angriff ändern, dann muss auf das andere Tor angegriffen und verteidigt werden.

Anderer Teil spielt 3 gegen 2 auf 4 Tore (Funino ohne Schusszone)

Teil 3: Spiele (40 min.)

3 gegen 3 und 2 gegen 2 auf 4 Tore

a) Miniball

b) Fußball

abwechselnd einer in der Koordinationsleiter: jedes Feld einmal; jedes Feld 2x; beidbeinig springen; 2x linker Fuß – 2x rechter Fuß hüpfen; beidbeinig springen einmal in der Leiter und einmal außen; verschieden farbige Hütchen liegen außen: jedes Feld einmal und bei blauem Hut einmal vorne klatschen; jedes Feld einmal und bei blauem Hut vorne und roten hinten klatschen

Fazit:

Das Spiel mit den 4 verschieden farbigen Toren hat mir heute sehr gut gefallen. Die Kinder waren konzentriert und schauten oft nach der Farbe. Auch führte es dazu, dass sie mehr miteinander kommunizierten (sagten die Farbe an – manchmal auch flüsternd bzw. mit Zeichen, das es der Gegner nicht mit bekam :-)). Insgesamt war das Training bei sommerlichen Temperaturen anstrengend für die Kinder (v.a. den Kopf beim Vier-Farben-Tore-Spiel und der Koordinationsleiter).

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Turnier Kissinger SC – 08.07.2018

Am Sonntag 08.07.2018 spielten wir mit 10 Kindern das Turnier des Kissinger SC. In vier Spielen kamen 3 unterschiedliche Torhüter zum Einsatz. Das Turnier wurde im Modus 2 Gruppen a 4 Mannschaften mit Halbfinale und Finale gespielt. Leider kam eine Mannschaft in unserer Gruppe nicht. Somit wurden die Gruppenspiele 1x 12 min. und die Finalspiele 1x 10 min. gespielt.

Wir erzielten folgende Ergebnisse:

Kissinger SC – TSV F2  0:2

MBB SG Augsburg – TSV F2  1:0

TSV Schwaben Augsburg – TSV F2  1:0

SV Mering – TSV F2  0:1

alle Ergebnisse

Bericht auf der Vereinshomepage

Heute spielten die Kinder teilweise schön zusammen und alle Kinder nahmen am Spiel teil. Gegen Kissing haben wir schön öfters gespielt und mit denen sind wir auf Augenhöhe, so dass sich ein schönes Spiel entwickelte. MBB hatte 2-3 2009er dabei und diese dominierten das Spiel. Schwaben ist uns noch überlegen und hätte auch höher gegen uns gewinnen können. Gegen Mering hatten wir anfangs Glück, aber gegen Ende immer mehr Chancen. Schön das wir gegen einige 2010er Mannschaften mittlerweile mithalten können.

Besonders bemerkenswert finde ich unsere Torhüterleistungen. Ohne bisheriges spezielles Training werden diese immer besser und mutiger. Auffallend ist, dass sich die anderen Torhüter viel öfters hechten bzw. werfen. Wir haben das noch nicht trainiert und meine Kinder setzen das weniger ein und stehen eher hinter dem Ball und spielen auch mehr mit. Das gefällt mir!

Schön war auch, dass die Trainer beim F2-Turnier alle mehr oder weniger entspannt waren – ganz anders als beim G1-Turnier. Da gab es im Endspiel einen Spielabbruch 😦

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Videos zum Passspiel mit Zusatzaufgabe

Anjo Coppus auf youtube.com:

Soccer braintraining passes

Marcus DiBernado auf yuttube.com:

Cognitive Passing Patters Using Overload Training

Increasing Attention & Focus With Passing Overload Training

 

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Videos zur Ballgewöhnung

football technique bei youtube.com:
Top! 10 EASY Football Soccer Ball Mastery Technique, Koordination, Fast Feet, Coerver!
Top! 10 HARD Football Soccer Ball Mastery Technique, Koordination, Fast Feet, Coerver!

Übungen mit der Wand – dfb.de

 

 

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