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Lerntheorien im Fußball – und die Rolle des Trainers

Durch den Blog blog.aus-und-weiterbildung.eu wurde ich auf das Schaubild “Lerntheorien im Überblick” und den zugehörigen Beitrag “Die Zukunft des Lernens: Personalisiert und kompetenzorientiert” aufmerksam.

Quelle: blog.aus-und-weiterbildung.eu

Weiterhin wird im Forum “Trainertalk” immer wieder über “Lernen” diskutiert und deshalb schreibe ich hier für mich die Lerntheorien in Bezug auf den Fußball und die Rolle des Trainers nieder.

Behaviorismus

Der Behaviorismus kommt aus der Psychologie und betrachtet das Verhalten (behavior) des Individuums. Das Gehirn (geistige Prozesse) wird dabei beim Lernprozess ausgeblendet (Black-Box) und das Hauptaugenmerk liegt auf einem Reiz-Reaktions-Modell bzw. Ketten.

  • klassische Konditionierung (koppeln und wiederholen) Beispiel: Pawlowscher Hund (Ivan Pawlow)
  • operante Konditionierung (belohnen und bestrafen) Beispiel: regelgeleitetes (“Handbuch”) und kontingenzgeformtes Verhalten (“trial and error”) (Burrhus F. Skinner)

Quellen: gevestor.de, lernpsychologie.net, lehrerfortbildung-bw.de und wikipedia.de

Quelle: Technische Universität Dresden

Der Lehrende gibt als Lehrer sein (Fakten-)Wissen, seine Erklärungen und einen ersten Anhaltspunkt weiter. Er legt den Inhalt und die Umsetzung des Lehrplanes fest und bringt die Lernenden durch “Anreiz” und “Verstärkung” bzw. “Abschwächung” zum gewünschten Verhalten.

Im Fußball wird dies meistens über Regeln “wenn der Ball von links kommt, spiele ihn nach rechts” oder Übungen mit einer Alternative bzw. Bewegung im Training “einstudiert” (“eingepaukt”) und durch Lob oder Kritik des Trainers/Lehrer verstärkt/abgeschwächt.

Besonders im Kinderbereich sind diese Verhaltensweisen dann sehr gut zu beobachten:

  • Einwurf wird immer nach vorne gemacht
  • der Ball wird lieber ins Aus geschossen als irgendwie anders verloren
  • Schüsse sind in der Hauptsache hoch
  • Verteidiger dürfen nicht über die Mittellinie
  • ein Ball muss die Linie entlang gespielt werden

Die Verhaltensweisen resultieren meistens aus der Ergebnisorientierung der Trainer heraus und werden durch diese verstärkt (abgeschwächt) mit Lob (Kritik). Fragt man die Kinder warum sie so gehandelt haben, bekommt man oft ein Achselzucken und den Kommentar “das machen wir immer so”.

Kognitivismus

»Der ist der beste Lehrer, der sich nach und nach überflüssig macht.« (George Orwell)

Der Kognitivismus schaut sich die “inneren” Prozesse des Menschen bei der Informationsverarbeitung an (aufnehmen, verarbeiten, verstehen, erinnern). Salopp ausgedrückt wird hier die “Black box” mit “Farben” gefüllt.

Lernen wird als Prozess des aktiven Wahrnehmens, Erfahrens und Erlebens beschrieben und erfolgt durch Handeln, Einsicht und Nachdenken.

Die Lernmodelle sind:

  • Lernen am Modell (abgucken und nachmachen) Beispiel: Rocky Experiment (Albert Bandura)
  • Lernen durch Einsicht (Gestaltpsychologie) Beispiel: Affe und Banane (Wolfgang Köhler)
  • Entwicklungsstufenmodell Beispiel: Phasen der kognitiven Entwicklung (Jean Piaget)

Quellen: blog.aus-und-weiterbildung.eu, lernpsychologie.net und lehrerforfbildung-bw.de


Quelle: lern-psychologie.de

Der Lehrende schafft als Trainer/Tutor Aufgaben, die die Lernenden sich erarbeiten und mit Hilfe von Beratung lösen können. Hierzu können verschiedene Methoden und Verfahren zum Einsatz kommen.

Im Fußball könnte das z.B. eine Übung zum 2 gegen 1 mit Torabschluss sein, die durch

  • Passspiel
  • Dribbling
  • Doppelpass
  • Hinterlaufen usw.

gelöst werden kann.

Der Trainer kann dann in Abhängigkeit von Abständen zueinander oder dem Gegner, dem Gegnerverhalten oder der eingeschlagenen Lösung mögliche Verbesserungen den Spielern kommunizieren. Das Ergebnis kann er auch noch verstärken (abschwächen) durch Lob (Kritik), aber nachdem es sich um eine zielgerichtete Handlung handelt, bekommen die Spieler automatisch eine Rückmeldung.

Die Kinder und Jugendlichen können hier bei der Lösung und Verbesserungsvorschlägen mitdiskutieren und ihr Handeln erklären.

Konstruktivismus

»Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.« (Galileo Galilei)

Der Konstruktivismus geht davon aus, dass Wissen nicht von einem Menschen auf den anderen übertragen werden kann. Jeder “konstruiert” sich seine eigene (Lern-)Welt. Diese wird durch seine eigene individuelle Wahrnehmung und Interpretation stark geprägt.

Der Lehrende bietet als Coach eine Lernumgebung an, die dem Lernenden möglichst viele Möglichkeiten bietet um eigene Erfahrungen zu sammeln.

Quellen: lernpsychologie.net, lehrerfortbildung-bw.de und blog.aus-und-weiterbildung.eu

Im Fußball gibt es dafür den Ausdruck “Spielend fußballspielen lernen“. Mit vielen Spielen im Training erreicht man, dass die Spieler immer wieder Erfahrungen im Fußballspielen sammeln können. Dadurch gewinnen sie Sicherheit und können verschiedene Lösungsmöglichkeiten in verschiedenen Situationen des Fußballspiels ausprobieren und anwenden.

Ich empfehle hier in Bezug auf die technischen Fähigkeiten “kleine” Spiele (geringere Spieleranzahl für möglichst viele Ballkontakte) und bei der taktischen Ausbildung (Individual-, Gruppen- und Mannschaftstaktik) “normale” Spiele. Bei beiden Spielformen dürfen die Spieler im Training gerne “überfordert” werden (Zusatzregeln, andere Feldabmessungen, mehrere Tore/Ziele).

Konnektivismus

“Der Ansatz des Konnektivismus geht davon aus, dass Lernende ihre Lernprozesse verbessern, wenn sie in Netzwerke eingebunden werden. … Einen großen Teil unseres Wissens bauen wir aufgrund von Informationen und Erfahrungswissen dritter Personen, von Organisationen oder über Datenbanken auf.”

Quelle: blog.aus-und-weiterbildung.eu

“Heute ist es entscheidend die Kompetenz zu besitzen, passende Wissensquellen zu kennen und zu nutzen. Da Wissen ständig wächst und sich weiterentwickelt, ist der Zugang zu Wissen wichtiger als das präsente Wissen des Individuums.”

Quelle: martina-rüter.de

Auch der Fußball entwickelt sich immer schneller weiter und es werden immer mehr Daten erfasst (z.B. GPSports). Neben den Daten des Spiels stehen den Jugendlichen und Kindern heute auch zahlreiche (Anleitungs-)Videos zur Verfügung und die Fernsehsender bedienen sich an Software zur Entschlüsselung des Fußballspiels. Somit  lernen die Spieler auch aus diesen Medien und von anderen Fußballspielern und nicht nur aus ihren eigenen Erfahrungen in Training und Spiel.

Wichtig für die Trainer ist aus meiner Sicht diese Medien nicht als Konkurrenz zu sehen, sondern als Ergänzung zum eigenen Training und Spiel. Und ggf. auch als weitere Informations- und Wissensquelle für die Person als Trainer. So war es früher ein Fehler in der Trainerausbildung, wenn ein Spielsystem nicht in A-M-S (Abwehr-Mittelfeld-Sturm) aufgeteilt war und heute wird ganz natürlich überall von z.B. 4-1-4-1 gesprochen und geschrieben. Weiterhin muss man nicht mehr jeden Fehler selbst machen, sondern kann auch über Soziale Medien und Netzwerke von anderen Trainern lernen (z.B. trainertalk.de).

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F2-Jugend Training (Jahrgang 2010) – 06.07.2018

Materialien:

Tore: 4 Minitore

Spieler: 9 Spieler

Bälle: 9 Bälle; 2 Mini-Bälle

Markierungshütchen: 20 Hütchen und 20 Deckel

Teil 1: Dribbling (40 min.)

In Anlehnung an die Übungen “Rund um das Viereck” (S. 110), “1:1 in einem Viereck” (S. 110) und Katz und Maus (S. 114) (Horst Wein: Spielintelligenz im Fußball kindgemäß trainieren; 5. Auflage 2018).

T70

Quadrat 5x5m

Rund um das Viereck:

– beide Spieler laufen gleichzeitig mit Ball in die gleiche Richtung los (z.B. Uhrzeigersinn), gehen nach dem 1. Deckel nach innen, dann nach außen (Slalom) und um das Hütchen herum. Eine Bahn ohne Aufgabe und dann dasselbe noch einmal.

a) bis der eine den anderen einholt

b) wer ist nach 2 Runden als erster bei seinem Hütchen zurück?

– ohne Ball (auch a) und b))

1:1 in einem Viereck:

T71

a) Blau startet ohne Ball und versucht über eine grüne Linie zu rennen, Grün versucht Blau abzuklatschen

b) Blau dribbelt mit dem Ball ins Viereck und versucht über eine grüne Linie zu dribbeln.

Katz und Maus (gleiches Viereck): beide Spieler haben einen Ball. Einer ist Fänger und einer soll gefangen werden. Der Fänger jagt den anderen und darf dabei auch die Richtung wechseln.

Liniendribbling:

T72

a) Blau startet und versucht über die grüne Linie zu kommen. Grün versucht Blau abzuklatschen.

b) Blau dribbelt mit Ball und versucht die grüne Linie zu überdribbeln.

Alle Übungen in Wettkampfform mit Punkten. Dazwischen zur Erholung Ballgewöhnungsübungen (Ball auf dem Spann balancieren; Innen-Außenseite; Sohle-Spann).

Spieler immer mal wieder tauschen.

Teil 2: Funino (30 min.)

3 gegen 3 auf 4 Minitore mit dem Miniball (Funino)

2 gegen 1 auf 3 Hütchentoren (2 verteidigen 2 Hütchentore; Spieler allein nur eines) und Miniball

Teil 3: Spiel (20 min.)

4 gegen 5 auf 4 Minitore

  • Miniball
  • Fußball

Fazit:

Die Dribblingsübungen sind anstrengend und anspruchsvoll. Mir gefallen sie sehr gut – ich könnte mir vorstellen, dass sie bei älteren Kindern noch besser ankommen. Der Miniball sorgte heute dafür, dass Pässe über größere Distanzen gespielt wurden.

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F2-Jugend Training (Jahrgang 2010) – 29.06.2018

Materialien:

Tore: 6 Minitore; 4 Stangen für 2 Stangentore

Spieler: 13 Spieler

Bälle: 13 Bälle; 2 Mini-Bälle

Markierungshütchen: 8 Hütchen

Teil 1: Funino (30 min.)

3 gegen 3 bzw. 4 gegen 3 mit dem Mini-Ball

2 Felder – Wechsel nach 15 min.

a) T68

b)T69

a) Tore von außen

b) ein Liniendribbling-Tor und ein normales Popup-Tor

Teil 2: Dribbling (20 min.)

Ein Spieler hat keinen Ball und holt sich von den anderen einen (2, 3 und 4 Spieler haben keinen Ball)

2x links mit der Sohle und 2x rechts mit der Sohle seitlich laufen; 2x (links-rechts-abwechselnd) mit der Sohle zurück und 2x (links-rechts-abwechselnd) mit der Innenseite nach vorne

2x rechte Außenseite und Schere mit dem rechten Fuß, dann 2x links das gleiche

zwischen den Beinen hin und her, hinter dem Standfuß vorbei, Drehung und von vorne

auf dem Boden sitzen und mit dem Ball zwischen den Füßen in der Luft Zahlen schreiben; Ball hinter dem Kopf mit den Füßen ablegen und wieder holen; auf dem Boden sitzen, Ball zwischen den Füßen, hochwerfen und fangen

Teil 3: Funino (20 min.)

3 gegen 3 bzw, 4 gegen 3 mit dem Fußball

2 Felder – Wechsel nach 10 min. (siehe Teil 1)

Teil 4: Spiel (20 min.)

6 (5+1) gegen 7 (6+1) auf 2 Stangentore

Fazit:

Auf Teil 2 hatten heute die meisten keine Lust. Funino funktionierte gut. Bei den Toren nach außen geöffnet, hatten viele Probleme sich in Abschlussposition zu bringen.

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F2-Jugend Training (Jahrgang 2010) – 22.06.2018

Materialien:

Tore: 4 Minitore; 4 Stangen für 2 Stangentore

Spieler: 10 Spieler

Bälle: 10 Bälle

Markierungshütchen: 8 Hütchen; 16 Deckel (8x blau und 8x orange)

Teil 1: Dribbling (30 min.)

Dribbling und mit einer Hand abklatschen (rechts/links); Dribbling und mit beiden Händen abklatschen und den Ball zurückziehen; Zidane-Trick; während dem Dribbling vorne und hinten aufsteigend klatschen (1-1; 2-2 usw.); nur rechter/linker Fuß; nach Schnick-Schnack-Schnuck umkurvt der Gewinner so schnell wie möglich einen blauen Deckel und der Verlierer einen orangenen

Ball mit dem Spann hochspielen, aufhüpfen lassen und mit dem anderen Fuß hochspielen – wer schafft die meisten?

Ball mit dem Spann (rechts/links) hochspielen, klatschen und fangen – wer schafft die meisten Klatscher? (erts 1x, dann 2x usw.)

Jedes Kind an einem Deckel: Ball mit dem Spann nach vorne -> zurückziehen -> auf den anderen Fuß spielen -> mit dem Spann nach vorne usw.; Ball mit der Sohle seitlich mitnehmen zum nächsten Deckel und zurück (bzw. auf Kommando); Kreise mit der Innen-/Aussenseite um den Deckel herum

Schnick-Schnack-Schnuck: Gewinner dribbelt mit Ball auf die andere Seite über die Linie (Verlierer wird Verteidiger und verhindert das); Kinder stehen sich ohne Ball in der Mitte gegenüber -> Gewinner wird zum Fänger und Verlierer zum Wegsprintenden (bis zur Hütchenlinie)

Teil 2: Dribbling mit Torschuß (30 min.)

T67

Slalom + Torschuß (immer dabei, auch bei den anderen Varianten); 2 (3) Kontakte zwischen den gelben Hütchen; Pass zum gelben Hütchen; Kontakte bei den orangenen (blauen) Deckel; Slalom nur linker/rechter Fuß; Kreisel um die blauen (orangenen) Deckel

alles im Wettkampf gegeneinander (4x aufgebaut)

Teil 3: Spiel (30 min.)

4 (Feldspieler) + 1 (Torwart) gegen 4+1 auf 2 Stangentore

Fazit:

Aufgrund des Windes habe ich die Popup-Tore unter den Fangzaun eingeklemmt und das Training ganz ohne Funino durchgeführt. So kam ich auch dem Wunsch meines Sohnes nach, der mal wieder auf 2 Tore spielen wollte. Dribbling + Torschuß wurde erst besser als ich es als Wettkampf gemacht habe – zuvor wurde es unkonzentriert ausgeführt.

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F2-Jugend Training (Jahrgang 2010) – 11.05.2018

Materialien:

Tore: 4 Minitore; 4 Stangentore

Spieler: 11 Spieler

Bälle: 11 Bälle; 2 Minibälle

Markierungshütchen: 6 Stück

Sonstiges: 2 Koordinationsleitern

Teil 1: Spiel (15 min.)

3 gegen 3 (Trainer spielt mit) mit dem Miniball auf 2 Stangentore (4m): “letzter Mann macht Hand”

Teil 2: Dribbling (25 min.)

auf den Ball stehen und auf den Beinen landen

den Ball mit beiden Sohlen im Sprung nach vorne; Zidane-Trick

Schere und mit dem Außenspann zur Seite; von außen über den Ball und mit dem gleichen Fuß Außenspann zur Seite (Rivelino)

Ball hochwerfen und über dem Kopf fangen; Ball hochwerfen – Boden mit den Händen berühren – fangen (mit 1x Klatschen); Ball aus der Hand mit dem Spann nach oben spielen und fangen (mit Klatschen; 2x hintereinander); Ball in Nacken legen und laufen

Teil 3: Koordination mit Torschuß (20 min.)

T66

Kinder spielen den Ball die Leiter entlang – Übungsform in der Leiter – Torschuß auf das Minitor – Ball holen und schnelles Tor auf dem anderen Minitor

Koordinationsleiter:

  • jede Sprosse mit einem Fuß
  • jede Sprosse: springen mit beiden Beinen
  • jede 2. Sprosse springen mit beiden Beinen
  • rein (beide Beine geschlossen) – raus (beide Beine gegrätscht) springen
  • rein (beide Beine geschlossen) – raus (beide Beine gegrätscht) rückwärts springen
  • 2x links, 2x rechts springen

Teil 4: Spiele (30 min.)

a) Funino mit Schußlinie und 3 gegen 3 (1x mit Trainer)

b) 5+1 (Feldspieler + Torwart) vs. 4+1 auf 2 Stangentore (4m)

Fazit:

Nachdem es nicht aufging, habe ich wieder mitgespielt. Koordination wird besser – allerdings haben einige noch Probleme mit dem Rückwärtsspringen.

Das Training wurde von Mäharbeiten auf dem Platz begleitet. Somit musste ich immer wieder schauen, wo und wie wir die nächste Übung/Spiel machen.

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F2-Jugend Training (Jahrgang 2010) – 04.05.2018

Materialien:

Tore: 4 Minitore; 8 Stangen Minitore

Spieler: 14 Spieler

Bälle: 14 Bälle

Markierungshütchen: 10 Stück

Teil 1: Dribbeln im Viereck und Stern (40 min.)

Dribbling im Viereck:

freies Dribbling; rechter/linker Fuß; nur Sohle rechter/linker Fuß; Ball zwischen den Füßen hin und her (mit Klatschen: 1x vorne, 1x hinten; 1x vorne, 2x hinten); freies Dribbling mit Abklatschen und Namen sagen

dazwischen immer Tricks (inspiriert von Coerver Alabama13 bei youtube.com):

rechts Sohle zurück – rechts Innenseite – links Sohle zurück – links Innenseite; rechts Sohle zurück – rechts Außenseite – links Sohle zurück – links Außenseite; Schere rechts – Außenseite links zur Seite; Schere rechts – Innenseite links zur Seite; Schere rechts – Außenseite rechts zur Seite; den Ball mit einem Fuß um den anderen herumführen; Rivelino (von außen über den Ball und mit dem gleichen Fuß mit der Außenseite mitnehmen) – immer natürlich mit beiden Beinen

Dribbling im Stern (großer und kleiner Stern):

T64

mit der Sohle zurückziehen und über die gleiche Schulter drehen; Rivelino nach hinten; Drehung mit der Innenseite; Schere und zum nächsten Hütchen; Drehung mit der Außenseite

Teil 2: 1 gegen 1 (20 min.)

Ein Verteidiger zwischen 2 Toren spielt einen Stürmer an und der versucht auf einem der beiden Tore ein Tor zu erzielen.

Teil 3: Torbellino (30 min.)

Auf einem Feld: 1:0; 1:1; 2:1; 2:2; 3:2; 3:3 und auf dem anderen Feld bis 4:3

siehe youtube.com: justfootball academy

Fazit:

Beim Dribbeln im Viereck und 1 gegen 1 habe ich mich vom G2 Training der letzten Woche inspirieren lassen. Die Tricks, die wir schön öfters trainiert haben funktionieren größtenteils. Neue führen immer wieder zu koordinativen Problemen. Heute kam ich mit wenigen Übungen aus. Anfangs waren es 14 Kinder, am Ende 13 (eine Neue gab während dem 1 gegen 1 auf).

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F2-Jugend Training (Jahrgang 2010) – 16.03.2018 (Halle)

Materialien:

Tore: 4 Popup Tore; 4 kleine Kästchen

Spieler: 11 Spieler

Bälle: 11 Fußbälle; 2 Tennisbälle; 2 Minibälle

Sonstiges: jeweils 8 rote, blaue und weiße Markierungen

Teil 1: Dribbling (10 min.)

Aufbau von Teil 2 wird benutzt (Bodenmarkierungen)

  • freies Dribbling ohne die Bodenmarkierungen zu berühren
  • freies Dribbling und auf der Bodenmarkierung den Ball mit der Sohle stoppen und zurückziehen
  • freies Dribbling und auf der Bodenmarkierung den Ball mit der Sohle stoppen und mit der Sohle nach vorne spielen
  • Dribbling (mit Arme kreisen: vorwärts/rückwärts/parallel) und auf Kommando (Farbnennung): auf der Bodenmarkierung den Ball mit der Sohle stoppen und zurückziehen (Varianten: nur eine Bodenmarkierung; alle Bodenmarkierungen einer Farbe)

Erholung: Ball auf dem Spann liegen lassen; rechts-links Schere mit rechts-links Schuhplattler außen; Ball 2x vorne mit der Sohle, 2x seitlich und 2x hinten berühren und zurück

Teil 2: 1 gegen 1 (20 min.)

T63

Entfernung Bodenmarkierung zum Tor ca. 10 Meter.

a) beide Spieler neben dem Tor haben einen Ball -> Farbe wird durch den Trainer bzw. einen Spieler gesagt -> Dribbling mit Ball zur Bodenmarkierung -> Ball mit der Sohle auf der Bodenmarkierung zurückziehen -> Tor erzielen (der Spieler mit dem ersten Tor hat gewonnen und erhält einen Punkt)

b) ein Spieler neben dem Tor hat einen Ball -> Farbe wird durch den Trainer bzw. einen Spieler gesagt -> Spieler mit Ball: Dribbling mit Ball zur Bodenmarkierung und Ball mit der Sohle auf der Bodenmarkierung zurückziehen; Spieler ohne Ball: Sprint bis zur gegenüberliegenden Bodenmarkierung und schnelle Drehung -> Zweikampf bis zum Torabschluss

c) Verteidiger am Tor spielt einen Pass zum Stürmer an der Bodenmarkierung -> Zweikampf mit Torabschluss (3x hintereinander von jeder Markierung (1x) -> Wechsel)

Teil 3: Spiele (30 min.)

Spiel auf 4 Tore: 3 gegen 3 bzw. 2 gegen 2 + eine Anspielstation in Ballbesitz

  • Tennisball
  • Miniball
  • Futsalball

Abschluss:

Wettrennen ohne Ball von einer Seite der Halle auf die andere (vorwärts/rückwärts).

Fazit:

Ein Spieler kam heute 30 min. zu spät – kann passieren 😉

Ball mit der Sohle zurückziehen klappt mit Ruhe gut – im Wettkampf wurde oft darauf verzichtet (ausbaufähig 😉 – viele treten sich mit der Innenseite (trainiert auch den Richtungswechsel :-))).

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