Category Archives: Jugendfußball

Trainingsvergleich TSV Diedorf – SV Hammerschmiede (28.05.2017) – Jahrgang 2010

Materialien:

Tore: 8 Popup Minitore; 4 Minitore; 2 Kleinfeldtore

Markierungshütchen: 2 Hütchen

Spieler: 19 Spieler (8x Hammerschmiede; 11x Diedorf)

Bälle: 11 Bälle; 2 Miniball

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Teil 1: 1 gegen 1 und 2 gegen 2

1 gegen 1:

  • Dribbling auf den Verteidiger und dann Torschuß -> dann zum nächsten Tor mit anderem Verteidiger (Rundlauf)
  • Stürmer spielt Verteidiger an -> Verteidiger spielt Stürmer an -> 1 gegen 1 mit Torabschluss (Rundlauf)

2 gegen 2 auf 2 Tore (nach ca. 5 min. Wechsel – SV Hammerschiede bleibt stehen und TSV Diedorf rückt ein Feld weiter)

Teil 2: 4 gegen 4 auf 4 Tore (Funino) (30 min.)

  • mit dem Miniball
  • mit dem Fußball

Teil 3: Spiel auf das Kleinfeld – 8 gegen 8 (15 min.)

Fazit:

Bei sehr warmen Temperaturen machten wir öfters eine Trinkpause. Ablauf war problemlos (Kleinfeld war bereits aufgebaut, deshalb nutzten wir es am Schluss noch einmal kurz (Teambuilding :-))

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Mein Sommerprojekt: GOL2017

Ich wollte wix.com kennenlernen und für die Trainerkollegen beim TSV Diedorf eine Trainerfortbildung online erstellen. Modul 1 habe ich am Montag live geschaltet. Die anderen Module sollen über den Sommer entstehen 🙂

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Kommunikation auf dem Fußballplatz – „Leo“ kennt jeder

Kürzlich habe ich mir ein U19-Junioren Bundesligaspiel mit einem ehemaligen Fußballprofi angesehen. Bei dem Spiel fiel uns auf, dass die Jungs technisch, konditionell und taktisch gut geschult sind, aber entweder nicht oder schlecht miteinander kommunizieren. Diese Defizite in der Kommunikation führten dazu, dass sie ihre sehr guten anderen Fähigkeiten nicht komplett ausspielen konnten.

Welche Möglichkeiten der Kommunikation haben die Spieler auf dem Feld und wie kann man das im Training einüben?

Die Spieler haben die Möglichkeit der verbalen und der nonverbalen Kommunikation auf dem Platz. Die paraverbale Kommunikation (Stimme, Lautstärke, Betonung, Sprechtempo und Sprachmelodie) dient auf dem Sportplatz meistens nur der Übermittlung der Botschaft (Wörter) (z.B. Lautstärke damit der Empfänger die Nachricht auch hört) und ist aufgrund von körperlicher und psychischer Anstrengung schwer zu kontrollieren. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Kommunikation meistens unter Zeit- und Gegnerdruck stattfindet und eine unterschiedliche Interpretation der Information von Sender und Empfänger ausgeschlossen werden sollte, da dies direkte, negative Auswirkungen auf das Spiel hat. Dazu braucht man vorherige Absprachen und Training, dass aus dem Informationsvorsprung ein Gedanken- und Bewegungsvorsprung resultiert.

Verbale Kommunikation

Bei der verbalen Kommunikation betrachten wir die Sprache. Beim Fußball konzentrieren wir uns dabei auf die Wörter. Die Wörter sind kurze Code-Wörter oder Kommandos – für ein Gespräch ist selbstverständlich auf dem Platz zu wenig Zeit. Es gibt diese Wörter für Spieler deren Mannschaft im Angriff (mit Ballbesitz) oder in der Verteidigung (ohne Ballbesitz) sind. Bei beiden Ballbesitzarten ist noch zu unterscheiden, ob ich der Sender oder Empfänger der Nachricht bin. Als Sender benötige ich einen Informationsvorsprung, den ich dem Empfänger (meinem Mitspieler) mitteilen möchte. Das kann sein, dass ich den Ball führe und somit sagen kann wohin ich den Ball spiele oder ich der Mitspieler bin und mitteilen kann, wo ich den Ball erwarte. In der Verteidigung kann es das größere Sichtfeld oder die gemeinsame Balleroberungsaktion sein.

Beispiele für den Angriff als Ballführender können „Klatsch“ (Info: ich möchte einen Doppelpass spielen und du hast Gegnerdruck) und „Dreh“ (Info: du hast Zeit und kannst dich drehen) sein. Im Angriff als Ballempfänger könnte es „kurz“/„lang“ (Info: ich laufe mich in deine Richtung/andere Richtung frei) und „Linie“ (Info: ich biete mich außen an) sein. In der gemeinsamen Balleroberung „drauf“ (Info: wir gehen gemeinsam auf den Ballführenden), „übernimm“ (Info: ich kümmere mich um einen anderen Gegenspieler) oder „Leo“ (Info: ich stehe besser und nehme den Ball). Als Information ohne eigenes Mitwirken „linke Schulter“ (Info: links hinter dir ist der Gegenspieler) oder „Hintermann“ (Info: du spürst gleich Gegnerdruck). Die Liste könnte man noch lange fortsetzen. Wichtig ist, dass Ihre Mannschaft Ihre Wörter festlegt und definiert und dann auch im Training übt.

Training nach Altersklassen (der Einfachheit halber wird von Jungs ausgegangen – bei Mädchen sollte dies natürlich auch gemacht werden)

Bambini und F-Jugend: Namen des Ballempfängers sagen, wenn ich einen Ball werfe oder spiele (Aufmerksamkeit wird erhöht)

E- und D-Jugend: Anschlussaktion benennen („Klatsch“, „Dreh“) kann in Übungsformen beim Passen integriert werden.

C- und B-Jugend: Taktische Kommandos („verschieben“, „Linie“) können in taktischen Übungsformen integriert werden.

A-Jugend und Herrenmannschaft: Kommandos in Bezug auf den Spielrhythmus („Pressing“) und das -system („Raute“, „2 Spitzen“).

Nonverbale Kommunikation

Bei der nonverbalen Kommunikation betrachten wir die Körpersprache. Da gibt es zum einen die Präsenz auf dem Platz und zum anderen Zeichen, die mit dem Körper oder dem Zusammenspiel Ball und Körper produziert werden können. Ich möchte mich hier auf die Zeichen konzentrieren.

Ist es in anderen Sportarten ganz normal einzelne Angriffsformationen (Volleyball) oder Spielzüge (Basketball) durch Zeichen anzukündigen, so genießt das im Fußball einen geringeren Stellenwert. Beobachten kann man es meistens nur bei Eckbällen und Freistößen (rechter Arm heben – Ball auf Höhe des ersten Pfosten; linker Arm heben – Ball auf Höhe des zweiten Pfosten) – Ball in ruhender Position. Beim Einwurf (Ball in der rechten/linken Hand zum Einwurf tragen, um eine Variante zu spielen) kommt es schon seltener vor und auch beim Torabschlag oder -abstoß sind die Varianten meistens begrenzt oder nicht vorhanden (das gleiche gilt auch für den Anstoß).

Die hohe Kunst „ein Ball mit Botschaft“ (Ball auf den Gegner entfernten Fuß oder Gegner nahen Fuß) um das weitere Spiel fortzusetzen, wird fast gar nicht praktiziert.

Training nach Altersklassen

Bambini und F-Jugend: Anzeigen wohin ich den Ball bekommen will – rechts/links (Fingerzeig)

E- und D-Jugend: Anzeigen wohin ich den Ball bekommen will – Körperteil (Brust, rechter/linker Fuß) (Fingerzeig)

C- und B-Jugend: Eckballvarianten: Zeichen des Schützen – Laufwege der anderen Spieler – Ausführung

A-Jugend und Herrenmannschaft: Stellung des Spielers und Anspiel des jeweiligen Beins haben Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf.

Eine gute Kommunikation kommt allen anderen fußballspezifischen Fähigkeiten zu Gute und führt dazu, dass ein Team als solches Auftritt und den Informationsvorsprung in einen Bewegungsvorsprung und somit in einen Torvorsprung umsetzt und letztendlich das Spiel gewinnt.

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DFB Akademie

knowledge-on-air.de hat einen Podcast mit Markus Weise und Leon Ries zum Thema Wissensmanagement der DFB Akademie ins Netz gestellt. Mir fehlen im Podcast die konkreten Beispiele. Ich gehe allerdings davon aus, das ich die Akademie noch “erleben” darf, weil ich auch gehört habe, dass die Fortbildung zur DFB-Jugend-Elite-Lizenz dort stattfinden soll. Und vielleicht erlebe ich dann ein gelebtes Wissensmanagement mit vielen Beispielen.

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Hallenturnier SV Gessertshausen (28.01.2017) – G-Jugend

Am Samstag 28.01.2017 spielten wir das G-Jugend Turnier des SV Gessertshausen. Das Turnier war – wie bereits im letzten Jahr – gut organisiert. Gespielt wurde 1x 8 Minuten mit 5+1 (5 Feldspieler + 1 Torwart) im Modus jeder gegen jeden (5 Mannschaften).

Wir belegten den 1. Platz. Die Ergebnisse im Einzelnen:

TSV Diedorf – SV Gessertshausen 1  1:0

TSV Diedorf – TSV Neusäß 1:0

TSV Diedorf – SSV Anhausen 1:0

TSV Diedorf – SV Gessertshausen 2  0:0

Alle Ergebnisse stehen auf der Homepage des SV Gessertshausen.

Fazit: Gespielt wurde mit einem normalen Fußball und Bande auf einer Seite. Wie im letzten Jahr war ein Schiedsrichter in jedem Spiel vorhanden – der machte seine Sache sehr gut (kindgerecht). Die Spiele waren sehr ausgeglichen und spannend. Wir hatten 9 Spieler (Jahrgang 2010) dabei.

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Hallenturnier SpVgg Deuringen (14.01.2017) – G-Jugend

Am Samstag 14.01.2017 spielten wir das G-Jugend Turnier der SpVgg Deuringen in der Halle in Stadtbergen. Gespielt wurde 1x 12 Minuten mit 6+1 (6 Feldspieler + 1 Torwart) im Modus jeder gegen jeden (5 Mannschaften).

Wir belegten den 2. Platz. Die Ergebnisse im Einzelnen:

TSV Diedorf – FSV Inningen 3:0

TSV Pfersee – TSV Diedorf 1:1

DJK Göggingen – TSV Diedorf 2:1

SpVgg Deuringen – TSV Diedorf 0:1

Fazit: Das Turnier war gut organisiert und ging zügig über die Bühne – kaum Wartezeiten. Mir sind 6+1 entschieden zu viele Spieler auf dem Feld. 2 Mannschaften spielten mit gemischten Teams und die anderen drei hatten wahrscheinlich nur 2010er mit dabei (uns eingeschlossen). Nach dem ersten Spiel, in dem unser Torwart gar keinen Ball bekommen hatte, wollte keiner mehr ins Tor stehen. Nachdem ich sagte, dass wir ohne Torwart nicht spielen können, meldeten sich nach und nach Spieler als Torwart für die restlichen Spiele. Die Niederlage nehme ich auf meine Kappe (Spielzeit für alle).

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Trainingsvergleich TSV Diedorf – SV Bergheim (11.12.2016) – Jahrgang 2010/11 (Halle)

Materialien:

Tore: 2 Handball-Tore; 4 Popup Minitore; 4 Kästchen-Tore

Markierungshütchen: 16 Hütchen; 4 Matten

Spieler: 28 Spieler (14x Bergheim; 14x Diedorf)

Bälle: 12 Bälle; 4 Miniball; 4 Tennisbälle; 1 Futsal

Teil 1: Aufwärmen (30 min.)

Fangspiele (7×7 auf einer Hälfte): Blau fängt Gelb – Gelb kann sich durch abklatschen wieder befreien (und anders herum)

Handball mit dem Tennisball (Spieler mit Ball darf nicht laufen):

  • 7 gegen 7 die Wand zählt als Punkt: a) mit einem Ball; b) mit 2 Bällen
  • 7 gegen 7 auf 4 Tore (Popup bzw. Kästchen) mit 2 Bällen

Fußball mit dem Miniball:

  • 7 gegen 7 die Wand zählt als Punkt: a) mit einem Ball; b) mit 2 Bällen
  • 7 gegen 7 auf 4 Tore (Popup bzw. Kästchen) mit 2 Bällen

Fußball mit dem Fußball:

  • 7 gegen 7 auf 4 Tore: a) mit einem Ball; b) mit 2 Bällen

Teil 2: Spiele und Technik/Bewegung (90 min.)

Spiele: 5 Feldspieler + 1 Torwart (+1 Wechselspieler) mit a) Fußball und b) Futsal – Spielzeit ca. 10 min. (6x)

  1. 2 Kästchen mit einer Matte als Tunnel: auf beiden Seiten stehen Spieler und Passen sich die Bälle zu (2x aufgebaut)
  2. Spieler laufen durch den Tunnel, klettern über die Matte und rollen sich auf der anderen Seite ab (2x aufgebaut)
  3. 4x gerader Slalom mit Torschuss (Popup- u. Kästchentore)

Fazit:

Den Kindern machte es großen Spaß. Alle waren ständig beschäftigt. Alle Kinder hatten am Ende gewonnen 🙂

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