Bambini Training (Jahrgang 2010/11) – 03.02.2017 (Halle)

Materialien:

Tore: 2 Handball-Tore

Markierungshütchen: 16 Hütchen

Spieler: 14 Spieler (8x 2010er; 3x 2011er; 3x 2012er)

Bälle: 14 Fußbälle; 2 Miniball; 2 Gymnastikbälle; 2 Tennisbälle

Teil 1: Aufwärmen (35 min.)

“Saal ausräumen” bzw. “Zomie Fange” (mit 2 Gymnastikbällen)

Kinder werfen sich gegenseitig mit dem Ball ab. Ein abgeworfener Spieler stellt sich an den Rand bis derjenige abgeworfen wird, der ihn abgeworfen hat. Dann darf er wieder auf das Spielfeld. Hatte der Ball Bodenkontakt ist er “entschärft”. Spiel endet, wenn nur noch ein oder zwei Spieler auf dem Feld sind.

“Zauberwald” (Mini-, Gymnastik-, Tennis- und Fußbälle)

Video ansehen (Quelle: dfb.de)

a) freies Dribbling und Hütchen umschießen (Erklärung mit Zauberer, Zwergen und Zauberbäumen – wie im Video erklärt)

b) mit dem Ball umwerfen

Freies Spielen (ca. 10 min.)

alle Kinder waren in Bewegung; viele spielten 1 gegen 1; zuerst waren viele Bälle im Spiel, nachher immer weniger; die Großen spielten zusammen gegen die Kleinen

“Zimmer aufräumen” (Mini-, Gymnastik-, Tennis- und Fußbälle)

Video ansehen (Quelle: dfb.de)

a) mit Tor vom Boden

b) mit Tor aus der Hand (Volleyschuss)

Schüsse durfen auch mit der Hand abgewehrt werden.

Teil 2: Spiel (25 min.)

Spiel 6 (5+1) gegen 6 (5+1) mit dem Fußball auf zwei Handball-Tore

ein Spieler je Mannschaft macht mit dem Gymnastikball (viele) und mit dem Miniball (wenige) Kopfbälle – jeder kommt mal dran

Fazit:

“Saal aufräumen” war der Wunsch meines Sohnes. Ich hatte Angst, dass zu viele außerhalb stehen, aber es war ein kommen und gehen. Die Kinder mussten auch schnell umschalten und in alle Richtungen schauen. Das (Fang-)Spiel überraschte mich positiv.

Die Übung “Zauberwald” löste unter anderem folgende Reaktionen aus:

  • “das ist ja für Dreijährige”
  • “das ist langweilig”
  • “wir wollen Fußball spielen”

Wir holten dann die Kinder zusammen und wollten den Hintergrund der Übung erklären (die Übung haben einige Kinder auch nicht verstanden oder nicht verstehen wollen – zuerst wurden die Hütchen teilweise mit den Füßen umgeworfen und dann mit den Händen anstatt dem Ball). Die Kinder interessierte dies nicht und sie redeten untereinander und einer stand auch auf und schoß den Ball durch die Halle. Wir fragten sie dann, ob sie heute das Training selber machen wollen und sie bejahten das. Daraufhin haben wir uns ca. 10 min. zurückgezogen und das freie Spiel beobachtet. Eingefangen haben wir sie wieder als eine 2012er heulte – war aber nicht wegen den anderen, sondern sie wollte zu ihrer Mutter (war allerdings auch das erste Mal, dass sie diese Verhaltensweise zeigte). Danach lief das Training ein bisschen besser.

Diese Kommentare kannte ich von meinen Kindern nicht. Sie fragen schon mal, wann spielen wir Fußball, aber nicht mit diesem Nachdruck und wenn ich ihnen sage, dass wir das später machen, ziehen sie auch immer voll mit.

Ich werde die Übungen zu einem anderen Zeitpunkt mal wiederholen – ich halte sie nämlich für gut und könnte mir vorstellen, dass sie den Kindern auch Spaß machen. Heute sollte es nicht sein.

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