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F1-Jugend Training (Jahrgang 2010) – 28.09.2018

Materialien:

Tore: 4 Minitore

Spieler: 11

Bälle: 11 Bälle; 2 Mini-Bälle

Markierungshütchen: 8 Hütchen; 14 Deckel

Teil 1: Dribbling (20 min.)

Trickkiste: (in Anlehung an die Trickliste von Christian Wück)

Jedes Kind bekommt einen Trick zugeordnet:

MR: Zidane; NV: Schere; AS: mit der Sohle zurück und der Innenseite zur anderen Seite; JR: mit der Sohle zurück und über die gleiche Schulter drehen; DK: mit der Sohle zurück, hinter dem Standbein vorbei und mit der anderen Außenseite mitnehmen

Teil 2: 3:0 – Wettkampf auf Zeit (25 min.)

siehe Video vom BDFL mit Prof. Dr. Dr. M. Lochmann (37:50 min.) oder Horst Wein: Spielintelligenz im Fußball – kindgemäß trainieren; 2018; S. 209 – allerdings dürfen Tore erst in der Schusszone geschossen werden

  • auf Zeit – heute erreichten wir als Bestzeit 10 sec.
  • im Gegenstromverfahren (gleiches Video (38:40 min.))

Beim Gegenstromverfahren ließ ich einmal 3 gegen 3 auf Tore antreten und einmal 2 gegen 2 auf Dribblingstore mit einem Verteidiger (Behinderungsspieler)

Teil 3: Spiel 3:3 mit einem Stürmer in der Schusszone (15 min.)

Video (30:20 min.)

die anderen Spielen 2:2 + 1 Anspielstation auf die Dribblingstore

Teil 4: Minispiel 3:1 (15 min.)

Horst Wein: Spielintelligenz im Fußball – kindgemäß trainieren; 2018; S. 209 – allerdings bekommt der Verteidiger schon einen Punkt, wenn er den Ball abgefangen hat (ohne Konter) und jeder Angreifer muss einmal am Ball gewesen sein

Teil 5: Funino (15 min.)

3:3 Funino – Freies Spiel mit dem Fußball

3:2 mit dem Fußball und Liniendribblingstoren

Fazit:

Heute war ich am Anfang des Trainings einige Male sehr laut, weil die Kinder mir nicht zuhörten und teilweise auch keine Einstellung zum Fußball spielen mitbrachten. Weiterhin brachte ein Kind zum einen die Mannschaft durcheinander (aggressives und unkoordiniertes Verhalten) und zum anderen mich dazu, dass ich ihn immer wieder ermahnen musste. Das nahm ich zum Anlass um im Anschluss mit dem Jugendleiter und Vorstand zu sprechen und darum zu bitten, dass dieses Kind zukünftig zwei Altersklassen tiefer mit trainieren kann.

Die Trickkiste wird zukünftig noch einige Tricks bekommen und die Spiele werden sicher noch öfters in Training einfließen.

Bei der Mannschaftseinteilung spielten heute die Stärkeren zusammen bzw. gegeneinander.

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F1-Jugend Training (Jahrgang 2010) – 14.09.2018

Materialien:

Tore: 4 Minitore

Spieler: 11 und später 12 Spieler

Bälle: 5 Bälle; 1 Mini-Ball; 1 Gymnastikball

Markierungshütchen: 14 Hütchen; 4 Stangen

Teil 1: Stationstraining (60 min.)

3x 4er Gruppen (anfangs 2x 4er und 1x 3er)

Übung 3: Schuss und Ballannahme – Fußballdekathlon (Horst Wein: Spielintelligenz im Fußball – kindgemäß trainieren; S. 143; 2018)

T77

Hütchentore sind 8m breit – Entfernung von den Toren 12m

immer 1 gegen 1 mit Flachschuss (Tore zählen) – der Ball darf nicht mit den Händen gehalten werden

Anfangs hatte ich eine 3 Gruppe: 1 mit kleinerem Tor (hätte man auch lassen können) gegen 2 mit größerem Tor

Übung 8: Flankenschlagen – Fußballdekathlon (Horst Wein: Spielintelligenz im Fußball – kindgemäß trainieren; S. 143; 2018) – erweitert für 4 Kinder

T78

Spieler mit Ball passt/flankt den Ball mit dem rechten Fuß durch das Hütchen-/Stangentor und läuft dann zum Hütchen seines Mitspieles -> Spieler auf der anderen Seite nimmt den Ball an und mit zum Hütchen seines Mitspielers und  passt/flankt den Ball wieder auf die andere Seite (Tore zählen) – nach ein paar Wiederholungen die Laufrichtung ändern => Flanke mit dem rechten und linken Fuß

bei der 3 Gruppe habe ich mitgemacht

Liniendribbling 2 gegen 2

T79

2 gegen 2 und Tore zählen, wenn man die gegnerische Torlinie überdribbelt

bei der 3 Gruppe wurde 1 gegen 1 (einer Pause) und 2 gegen 1 gespielt

Teil 2: Spiele (30 min.)

2 Stationen (jeweils 15 min.):

Funino (3 gegen 3 mit Schusszone)

  • Miniball
  • Fußball

Ball über die Schnur (3 gegen 3)

  • Gymnastikball
  • Fußball
  • Ball mit Torwartabschlag (Spannstoß) über die Schnur (nur die Stärkeren)

Fazit:

2 Runden mit den 3 Stationen des Teil 1 haben 60 min. gedauert (Erklärung und Trinkpausen mit eingerechnet) -> ca. 10 min. pro Station. Stationen waren praktisch Selbstläufer – ich musste ganz wenig eingreifen.

Wären Kinder nicht später gekommen, früher abgeholt oder während des Trainings dazugestossen, hätte ich heute wahrscheinlich einen ruhigen Nachmittag gehabt. So war es – auch aufgrund eines neuen, schwerhörigen Kindes (Kommunikation funktionierte; Verständnis und Koordination ist ausbaufähig) – doch anstrengend.

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F1-Jugend Training (Jahrgang 2010) – 07.09.2018

Materialien:

Tore: 4 Minitore

Spieler: 7 Spieler

Bälle: 7 Bälle; 1 Mini-Ball; 1 Tennisball; 1 Gymnastikball

Markierungshütchen: 12 Bauarbeiterhütchen

T76

Teil 1: Funino (30 min.)

3 gegen 4 Funino mit Schusszone

  • Handball mit dem Tennisball – Spieler mit Ball in der Hand darf sich nicht fortbewegen
  • Handball mit dem Miniball – Spieler mit Ball in der Hand darf sich nicht fortbewegen
  • Fußball mit dem Gymnastikball

Teil 2: Technik und Torschuss (15 min.)

Technik:

  • Ball zurückziehen und hochlupfen + fangen (links und rechts)
  • Ball mit linkem Fuß zurückziehen und hochlupfen -> rechter Spannstoß -> Ball fangen (und dann rechts links)
  • Ball mit einmal aufhüpfen jonglieren (+ klatschen)
  • Finten: Schere und Zidane

Torschuss:

Kinder starten außen an der Eckfahne mit dem Ball zur Torschusslinienmarkierung (6m) -> dribbeln am Hütchen nach innen -> Torschuss oder Pass auf das Minitor (erster Ball im Tor gibt einen Punkt (zuerst 2 Ecken gegeneinander, dann 4 Ecken gegeneinander) – danach Wechsel der Ecke (Schuss/Pass mit rechts und links))

Teil 3: Funino (20 min.)

3 gegen 4 Funino mit Schusszone

  • Fußball mit dem Miniball

3 gegen 3 + eine Anspielstation im Angriff

  • Fußball mit dem Miniball

Teil 4: Torschuss (10 min.)

Kinder starten außen an der Eckfahne mit dem Ball zur Torschusslinienmarkierung (6m) -> dribbeln im Slalom nach innen -> Torschuss oder Pass auf das Minitor (erster Ball im Tor gibt einen Punkt (4 Ecken gegeneinander) – danach Wechsel der Ecke (Schuss/Pass mit rechts und links))

Teil 5: Funino (15 min.)

3 gegen 3 + eine Anspielstation im Angriff

  • Fußball mit dem Fußball

Fazit:

Die Kinder waren viel in Bewegung. Auffallend war, dass schwächere Kinder in einer gemischten Mannschaft weniger an den Ball kamen als wenn sie zusammen gegen die stärkeren Kinder spielten. Da hatten sie mehr Ballkontakte und trauten sich auch mehr zu.

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Lerntheorien im Fußball – und die Rolle des Trainers

Durch den Blog blog.aus-und-weiterbildung.eu wurde ich auf das Schaubild “Lerntheorien im Überblick” und den zugehörigen Beitrag “Die Zukunft des Lernens: Personalisiert und kompetenzorientiert” aufmerksam.

Quelle: blog.aus-und-weiterbildung.eu

Weiterhin wird im Forum “Trainertalk” immer wieder über “Lernen” diskutiert und deshalb schreibe ich hier für mich die Lerntheorien in Bezug auf den Fußball und die Rolle des Trainers nieder.

Behaviorismus

Der Behaviorismus kommt aus der Psychologie und betrachtet das Verhalten (behavior) des Individuums. Das Gehirn (geistige Prozesse) wird dabei beim Lernprozess ausgeblendet (Black-Box) und das Hauptaugenmerk liegt auf einem Reiz-Reaktions-Modell bzw. Ketten.

  • klassische Konditionierung (koppeln und wiederholen) Beispiel: Pawlowscher Hund (Ivan Pawlow)
  • operante Konditionierung (belohnen und bestrafen) Beispiel: regelgeleitetes (“Handbuch”) und kontingenzgeformtes Verhalten (“trial and error”) (Burrhus F. Skinner)

Quellen: gevestor.de, lernpsychologie.net, lehrerfortbildung-bw.de und wikipedia.de

Quelle: Technische Universität Dresden

Der Lehrende gibt als Lehrer sein (Fakten-)Wissen, seine Erklärungen und einen ersten Anhaltspunkt weiter. Er legt den Inhalt und die Umsetzung des Lehrplanes fest und bringt die Lernenden durch “Anreiz” und “Verstärkung” bzw. “Abschwächung” zum gewünschten Verhalten.

Im Fußball wird dies meistens über Regeln “wenn der Ball von links kommt, spiele ihn nach rechts” oder Übungen mit einer Alternative bzw. Bewegung im Training “einstudiert” (“eingepaukt”) und durch Lob oder Kritik des Trainers/Lehrer verstärkt/abgeschwächt.

Besonders im Kinderbereich sind diese Verhaltensweisen dann sehr gut zu beobachten:

  • Einwurf wird immer nach vorne gemacht
  • der Ball wird lieber ins Aus geschossen als irgendwie anders verloren
  • Schüsse sind in der Hauptsache hoch
  • Verteidiger dürfen nicht über die Mittellinie
  • ein Ball muss die Linie entlang gespielt werden

Die Verhaltensweisen resultieren meistens aus der Ergebnisorientierung der Trainer heraus und werden durch diese verstärkt (abgeschwächt) mit Lob (Kritik). Fragt man die Kinder warum sie so gehandelt haben, bekommt man oft ein Achselzucken und den Kommentar “das machen wir immer so”.

Kognitivismus

»Der ist der beste Lehrer, der sich nach und nach überflüssig macht.« (George Orwell)

Der Kognitivismus schaut sich die “inneren” Prozesse des Menschen bei der Informationsverarbeitung an (aufnehmen, verarbeiten, verstehen, erinnern). Salopp ausgedrückt wird hier die “Black box” mit “Farben” gefüllt.

Lernen wird als Prozess des aktiven Wahrnehmens, Erfahrens und Erlebens beschrieben und erfolgt durch Handeln, Einsicht und Nachdenken.

Die Lernmodelle sind:

  • Lernen am Modell (abgucken und nachmachen) Beispiel: Rocky Experiment (Albert Bandura)
  • Lernen durch Einsicht (Gestaltpsychologie) Beispiel: Affe und Banane (Wolfgang Köhler)
  • Entwicklungsstufenmodell Beispiel: Phasen der kognitiven Entwicklung (Jean Piaget)

Quellen: blog.aus-und-weiterbildung.eu, lernpsychologie.net und lehrerforfbildung-bw.de


Quelle: lern-psychologie.de

Der Lehrende schafft als Trainer/Tutor Aufgaben, die die Lernenden sich erarbeiten und mit Hilfe von Beratung lösen können. Hierzu können verschiedene Methoden und Verfahren zum Einsatz kommen.

Im Fußball könnte das z.B. eine Übung zum 2 gegen 1 mit Torabschluss sein, die durch

  • Passspiel
  • Dribbling
  • Doppelpass
  • Hinterlaufen usw.

gelöst werden kann.

Der Trainer kann dann in Abhängigkeit von Abständen zueinander oder dem Gegner, dem Gegnerverhalten oder der eingeschlagenen Lösung mögliche Verbesserungen den Spielern kommunizieren. Das Ergebnis kann er auch noch verstärken (abschwächen) durch Lob (Kritik), aber nachdem es sich um eine zielgerichtete Handlung handelt, bekommen die Spieler automatisch eine Rückmeldung.

Die Kinder und Jugendlichen können hier bei der Lösung und Verbesserungsvorschlägen mitdiskutieren und ihr Handeln erklären.

Konstruktivismus

»Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.« (Galileo Galilei)

Der Konstruktivismus geht davon aus, dass Wissen nicht von einem Menschen auf den anderen übertragen werden kann. Jeder “konstruiert” sich seine eigene (Lern-)Welt. Diese wird durch seine eigene individuelle Wahrnehmung und Interpretation stark geprägt.

Der Lehrende bietet als Coach eine Lernumgebung an, die dem Lernenden möglichst viele Möglichkeiten bietet um eigene Erfahrungen zu sammeln.

Quellen: lernpsychologie.net, lehrerfortbildung-bw.de und blog.aus-und-weiterbildung.eu

Im Fußball gibt es dafür den Ausdruck “Spielend fußballspielen lernen“. Mit vielen Spielen im Training erreicht man, dass die Spieler immer wieder Erfahrungen im Fußballspielen sammeln können. Dadurch gewinnen sie Sicherheit und können verschiedene Lösungsmöglichkeiten in verschiedenen Situationen des Fußballspiels ausprobieren und anwenden.

Ich empfehle hier in Bezug auf die technischen Fähigkeiten “kleine” Spiele (geringere Spieleranzahl für möglichst viele Ballkontakte) und bei der taktischen Ausbildung (Individual-, Gruppen- und Mannschaftstaktik) “normale” Spiele. Bei beiden Spielformen dürfen die Spieler im Training gerne “überfordert” werden (Zusatzregeln, andere Feldabmessungen, mehrere Tore/Ziele).

Konnektivismus

“Der Ansatz des Konnektivismus geht davon aus, dass Lernende ihre Lernprozesse verbessern, wenn sie in Netzwerke eingebunden werden. … Einen großen Teil unseres Wissens bauen wir aufgrund von Informationen und Erfahrungswissen dritter Personen, von Organisationen oder über Datenbanken auf.”

Quelle: blog.aus-und-weiterbildung.eu

“Heute ist es entscheidend die Kompetenz zu besitzen, passende Wissensquellen zu kennen und zu nutzen. Da Wissen ständig wächst und sich weiterentwickelt, ist der Zugang zu Wissen wichtiger als das präsente Wissen des Individuums.”

Quelle: martina-rüter.de

Auch der Fußball entwickelt sich immer schneller weiter und es werden immer mehr Daten erfasst (z.B. GPSports). Neben den Daten des Spiels stehen den Jugendlichen und Kindern heute auch zahlreiche (Anleitungs-)Videos zur Verfügung und die Fernsehsender bedienen sich an Software zur Entschlüsselung des Fußballspiels. Somit  lernen die Spieler auch aus diesen Medien und von anderen Fußballspielern und nicht nur aus ihren eigenen Erfahrungen in Training und Spiel.

Wichtig für die Trainer ist aus meiner Sicht diese Medien nicht als Konkurrenz zu sehen, sondern als Ergänzung zum eigenen Training und Spiel. Und ggf. auch als weitere Informations- und Wissensquelle für die Person als Trainer. So war es früher ein Fehler in der Trainerausbildung, wenn ein Spielsystem nicht in A-M-S (Abwehr-Mittelfeld-Sturm) aufgeteilt war und heute wird ganz natürlich überall von z.B. 4-1-4-1 gesprochen und geschrieben. Weiterhin muss man nicht mehr jeden Fehler selbst machen, sondern kann auch über Soziale Medien und Netzwerke von anderen Trainern lernen (z.B. trainertalk.de).

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F2-Jugend Training (Jahrgang 2010) – 27.07.2018

Materialien:

Tore: 7 Minitore

Spieler: 7 Spieler

Bälle: 14 Bälle; 2 Mini-Bälle; 2 Tennisbälle

Markierungshütchen: 7 Bauarbeiterhütchen; 21 kleine Hütchen; 2x 2 Farben-Deckel

Teil 1: Dribbling und Torschuss (35 min.)

7x Bauarbeiterhütchen als Starthut und dann 3 kleine Hütchen. Ca. 12m Torentfernung zu den Minitoren

  • freies Slalomdribbling und einmal Torschuss mit dem linkem und einmal mit dem rechten Fuß (wer hat zuerst beide Bälle im Tor?)
  • Slalomdribbling nur mit dem rechten oder linken Fuß mit anschließendem Abschluss mit dem Fuß (wer hat zuerst beide Bälle im Tor?)
  • Slalomdribbling abwechselnd links und rechts sowie Pass mit der Innenseite ins Tor. Wer hat zuerst beide Bälle im Tor und wirft danach auch noch mit dem Tennis- oder Miniball ein Tor?

Vorbei geschossene Bälle müssen geholt werden -> wieder Slalom -> Torabschluss bis das Ziel erreicht wurde

Teil 2: 3 gegen 1 und 3 gegen 2 (20 min.)

T75

a) 3 gegen 1: 3 Angreifer gegen einen Verteidiger. Trainer zeigt mit der Hütchenfarbe hinter dem Tor an, welches Tor “scharf” ist

b) wie a) nur 3 gegen 2

Teil 3: Koordination (10 min.)

2 Mann und jeder hat einen Ball

– einer wirft auf Brusthöhe und der andere als Aufsetzen (gleichzeitig)

– einer wirft dem anderen beide Bälle zu und der fängt beide

– gleichzeitig werfen beide den Ball mit einer Hand und fangen ihn mit der anderen, mit der dann anschließend geworfen wird

– gleichzeitig passen sich die beiden den Ball mit dem Fuß zu

Teil 4: Spiel 4 gegen 3 (25 min.)

Spiel 4 gegen 3 auf 4 Tore

  • Miniball
  • Fußball

Fazit:

Es war sehr warm. Somit machte ich mehr Trinkpausen. Wettkampf am Anfang war teilweise anstrengend, weil die Kinder den Ball oft holen mussten.

Teil 2 ließ die Kinder wieder miteinander kommunizieren. Auch die Verteidiger schauten immer wieder, welches Tor “scharf” war – zwar noch mit “großer” Drehung, aber sie schauten sich um.

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F2-Jugend Training (Jahrgang 2010) – 20.07.2018

Materialien:

Tore: 8 Minitore

Spieler: 11 Spieler

Bälle: 11 Bälle; 2 Mini-Bälle

Markierungshütchen: 2×4 verschiedenfarbige Deckel; 4 Hütchen

Teil 1: Dribbling und Torschuss (20 min.)

Aufbau wie Teil 2 nur das in der Mitte ein Viereck sich befindet und alle Spieler darin dribbeln.

a) Trainer streckt ein Farb-Deckel in die Luft und Kinder schießen aus dem Viereck heraus auf das Tor mit der Farbe

b) Trainer streckt ein Farb-Deckel in die Luft und Kinder schießen aus dem Viereck heraus auf das Tor, das diagonal dazu steht

Teil 2: Wahrnehmung (30 min.)

T73

3 gegen 3 auf 4 Tore: Tore sind mit 4 unterschiedlichen Farb-Deckeln gekennzeichnet. Angegriffen werden kann immer auf das Tor, dass mit einem Farb-Deckel vom Trainer angezeigt wird. Farbe kann sich auch während dem Angriff ändern, dann muss auf das andere Tor angegriffen und verteidigt werden.

Anderer Teil spielt 3 gegen 2 auf 4 Tore (Funino ohne Schusszone)

Teil 3: Spiele (40 min.)

3 gegen 3 und 2 gegen 2 auf 4 Tore

a) Miniball

b) Fußball

abwechselnd einer in der Koordinationsleiter: jedes Feld einmal; jedes Feld 2x; beidbeinig springen; 2x linker Fuß – 2x rechter Fuß hüpfen; beidbeinig springen einmal in der Leiter und einmal außen; verschieden farbige Hütchen liegen außen: jedes Feld einmal und bei blauem Hut einmal vorne klatschen; jedes Feld einmal und bei blauem Hut vorne und roten hinten klatschen

Fazit:

Das Spiel mit den 4 verschieden farbigen Toren hat mir heute sehr gut gefallen. Die Kinder waren konzentriert und schauten oft nach der Farbe. Auch führte es dazu, dass sie mehr miteinander kommunizierten (sagten die Farbe an – manchmal auch flüsternd bzw. mit Zeichen, das es der Gegner nicht mit bekam :-)). Insgesamt war das Training bei sommerlichen Temperaturen anstrengend für die Kinder (v.a. den Kopf beim Vier-Farben-Tore-Spiel und der Koordinationsleiter).

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F2-Jugend Training (Jahrgang 2010) – 06.07.2018

Materialien:

Tore: 4 Minitore

Spieler: 9 Spieler

Bälle: 9 Bälle; 2 Mini-Bälle

Markierungshütchen: 20 Hütchen und 20 Deckel

Teil 1: Dribbling (40 min.)

In Anlehnung an die Übungen “Rund um das Viereck” (S. 110), “1:1 in einem Viereck” (S. 110) und Katz und Maus (S. 114) (Horst Wein: Spielintelligenz im Fußball kindgemäß trainieren; 5. Auflage 2018).

T70

Quadrat 5x5m

Rund um das Viereck:

– beide Spieler laufen gleichzeitig mit Ball in die gleiche Richtung los (z.B. Uhrzeigersinn), gehen nach dem 1. Deckel nach innen, dann nach außen (Slalom) und um das Hütchen herum. Eine Bahn ohne Aufgabe und dann dasselbe noch einmal.

a) bis der eine den anderen einholt

b) wer ist nach 2 Runden als erster bei seinem Hütchen zurück?

– ohne Ball (auch a) und b))

1:1 in einem Viereck:

T71

a) Blau startet ohne Ball und versucht über eine grüne Linie zu rennen, Grün versucht Blau abzuklatschen

b) Blau dribbelt mit dem Ball ins Viereck und versucht über eine grüne Linie zu dribbeln.

Katz und Maus (gleiches Viereck): beide Spieler haben einen Ball. Einer ist Fänger und einer soll gefangen werden. Der Fänger jagt den anderen und darf dabei auch die Richtung wechseln.

Liniendribbling:

T72

a) Blau startet und versucht über die grüne Linie zu kommen. Grün versucht Blau abzuklatschen.

b) Blau dribbelt mit Ball und versucht die grüne Linie zu überdribbeln.

Alle Übungen in Wettkampfform mit Punkten. Dazwischen zur Erholung Ballgewöhnungsübungen (Ball auf dem Spann balancieren; Innen-Außenseite; Sohle-Spann).

Spieler immer mal wieder tauschen.

Teil 2: Funino (30 min.)

3 gegen 3 auf 4 Minitore mit dem Miniball (Funino)

2 gegen 1 auf 3 Hütchentoren (2 verteidigen 2 Hütchentore; Spieler allein nur eines) und Miniball

Teil 3: Spiel (20 min.)

4 gegen 5 auf 4 Minitore

  • Miniball
  • Fußball

Fazit:

Die Dribblingsübungen sind anstrengend und anspruchsvoll. Mir gefallen sie sehr gut – ich könnte mir vorstellen, dass sie bei älteren Kindern noch besser ankommen. Der Miniball sorgte heute dafür, dass Pässe über größere Distanzen gespielt wurden.

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