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Bambini Training (Jahrgang 2010/11) – 02.12.2016 (Halle)

Materialien:

Tore: 4 Popup-Tore; 4 Kästchen

Markierungshütchen: 16 Hütchen

Spieler: 17 Spieler (9x 2010; 5x 2011; 3x 2012)

Bälle: 17 Tennisbälle; 4 Fußbälle

Teil 1: Ballgewöhnung mit dem Tennisball (20 min.)

Aufbau: 4 Popup-Tore mit jeweils 4 Slalomhütchen davor

Prellen mit einer Hand abwechselnd; Ball an eine Wand werfen, entgegenlaufen und fangen; Ball an eine Wand werfen, entgegenlaufen, fangen und in ein Tor werfen; Ball so hoch wie möglich werfen, aufhüpfen lassen und fangen; Ball hochwerfen und möglichst häufig über dem Ball einen Ausfallschritt machen und fangen; Ball gegen die Wand werfen und immer eine Linie zurück, wenn es geschafft wurde

Ball mit beiden Füßen führen; nur mit der Sohle; gegen die Wand schießen, entgegenlaufen und mitnehmen; gegen die Wand schießen, entgegenlaufen und so schnell wie möglich ein Tor schießen; Slalom durch die Hütchen und ein Tor schießen; Ball gegen die Wand lupfen und fangen; Ball hochwerfen, aufhüpfen lassen und mit den Fuß mitnehmen; Schere; Zidane-Trick

Teil 2: Koordination und Fun (20 min.)

Mattenrutschen (rot gegen bunt)

a) einzeln draufspringen und Matten verrutschen bis zur Wand

b) Schiff fahren: 4 sitzen auf den Matten und 4 ziehen und schieben die Matten

Sprossenwand mit Weichbodenmatte davor und einem Kästchen (Staffeln)

a) ohne Ball: mit beiden Füßen auf das Kästchen und oberste Sprosse mit der Hand berühren

b) mit Ball: mit beiden Füßen auf das Kästchen und Ball ganz oben (2010) bzw. 3/4 (2011/12) ablegen

c) Ball führen und Ball mit den Füßen über das Kästchen (egal wie) und dann wie bei b)

Teil 3: Spiel (20 min.)

2 gegen 2 mit dem Tennisball auf 2 Tore

Fazit:

Überraschenderweise wurde ich nicht einmal auf einen richtigen Fußball angesprochen. Beim Mattenrutschen hatten die Kinder viel Spaß. Es war heute ruhiger (Tennisball macht nicht so viel lärm und die Kinder müssen sich mehr konzentrieren).

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Trainingsmaterial Teil 2: Bälle

In diesem Artikel möchte ich erklären, warum ich im Fußballtraining nicht nur Fußbälle einsetze und einen kleinen Erfahrungsbericht über die Qualität der einzelnen Fußbälle, die wir im Training benutzen, geben.

Bälle

Tennisball: Den Tennisball benütze ich im Training als Fußball, Handball oder als Hilfsmittel zur Koordination. Als Fußball kann er bei den Jüngeren vor allem in der Halle eingesetzt werden. Bei den Größeren kann man auch mal versuchen den Tennisball zu jonglieren. Die Vorteile des Tennisballs sind, dass er leicht ist und deshalb von den Kindern weiter geworfen oder geschossen werden kann. Weiterhin ist er auch klein und passt so gut in die Hände der Kleinen und für die Großen fördert er Geschicklichkeit und Feinmotorik. Als Handball hat er die gleichen Vorzüge, wie als Fußball und hier kommt er bei mir oftmals als Spielgerät um den “Haufen” bzw. “Knäul” bei den Kleinen aufzulösen zum Einsatz (siehe z.B. Training vom 10.06.2016 Teil 2). Und zu guter Letzt kann man ihn bei verschiedenen Koordinationsübungen einsetzen (Beispiel geht auch mit Tennisbällen).

Miniball: Der Miniball hat ähnliche Vorzüge wie der Tennisball (klein, leicht, windbeständig) und kommt einem Fußball sehr nahe – vor allem bei den ganz Kleinen stimmen dann die Größenverhältnisse wieder (Ballgröße zu Beinlänge – auch 4er Bälle gehen da oftmals bis über das Schienbein bei den Kleinen). Mit ihm kann man somit jede Übung machen, die man auch mit einem normalen Fußball macht.

Plastik- oder Gymnastikbälle: Auch diese Bälle sind leichter und man kann sie als Kind weiter schießen oder werfen. Aufgrund des Gewichts der Bälle nehme ich sie um den Kindern die Angst vor dem Kopfball zu nehmen. Sie fliegen wie ein Ball (im Gegensatz zum Luftballon) und sind trotzdem leicht (somit bei Wind ungeeignet).

Volleyball: Der Volleyball ist weicher als ein Fußball – merkt man vor allem, wenn man Barfuß mit dem Ball spielt. Das kann man im Training oder auch beim Auslaufen machen (fördert die Technik, weil man eine falsche Fußhaltung sofort merkt – eine größere Verletzungsgefahr sehe ich nicht und ich setze den Volleyball für so etwas auch nur ein, wenn es mit den Plastik- oder Gymnastikbällen funktioniert).

Football (Ei): Auch der Football bringt abwechslung ins Training. Mit ihm kann man Fußball spielen. Das fördert die Reaktionsschnelligkeit, weil der Ball nicht rollt, sondern unberechenbar die Richtung ändert. Ich kann ihn aber auch verwenden, wenn ich mehr Körperkontakt (Durchsetzungsvermögen – z.B. mit Rugby-Regeln (Ball nach hinten passen) oder Fooball-Regeln) oder Ballorientierung bei den Größeren provozieren will. Und bei den Kleinen ist es eine neue “Ballerfahrung” (“Kinder-Rugby” – dem Football-Besitzer darf ein seitlich in der Hose steckendes Leibchen herausgerissen werden -> Ballbesitz wechselt).

Futsal: Der Ball für die Halle. Der Ball springt nicht so hoch ab wie ein normaler Fußball. Das kommt vor allem dem Flachpassspiel entgegen.

Fußbälle

Fußball:

Bei den Kleinen sollten leichte 4er Bälle zum Einsatz kommen. Sind die Kinder Größer sind es leichte 5er Bälle.

Mein Favorit von den hier abgebildeten Bällen ist der Derbystar. Gefolgt vom Jako, Erima und Nike-Ball. Der Derbystar ist sehr robust (kaum Verschleiß) und gut zu spielen. Auch gibt es bei ihm keine Ventilprobleme und er hält die Luft sehr gut. Der Jako Ball ist im Einkauf normal günstiger als die anderen und hält auch sehr lange. Bei einigen Erima- und Nike-Bällen habe ich ein Ventilproblem (verlieren relativ schnell die Luft – Woche für Woche muss man sie erneut aufpumpen (v.a. den Nike-Ball)).

Ich hoffe mit dem Artikel einige Anregungen gegeben zu haben, um auch mit anderen Bällen im Fußballtraining zu agieren. Viel Spaß dabei und ich würde mich über den einen oder anderen Erfahrungsbericht von euch im Kommentar freuen.

Trainingsmaterial Teil 1: Markierungshütchen

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