F1-Jugend Training (Jahrgang 2010) – 25.01.2019 (Halle)

Materialien:

Tore: 4 Popup Minitore; 4 Kästchen-Tore

Spieler: 14

Bälle: 7 Futsal-Bälle

Sonstiges: 10 blaue, gelbe und weiße Deckel (gesamt 30)

Teil 1: Passen und 1 gegen 1 (20 min.)

2 Spieler mit einem Futsal-Ball. Jeweils 5 weiße, blaue und gelbe Tore in der Halle verteilt.

a) Spieler mit Ball dribbelt und spielt seinen Partner durch ein Tor an. Es darf nicht 2x durch dieselbe Farbe hintereinander gepasst werden.

b) Spieler mit Ball dribbelt durch ein Tor und spielt seinen Partner an. Es darf nicht 2x hintereinader durch dieselbe Farbe des Tores gedribbelt werden.

c) 1 gegen 1: Es darf nicht 2x hintereinader durch dieselbe Farbe des Tores gedribbelt werden.

Erholung bei c) – Ball mit der Innenseite zum Mitspieler passen – Ballannahme rechts/links und Pass links/rechts

Teil 2: Spiele (40 min.)

3 gegen 3 und 4 gegen 4 auf 2 Feldern – es spielen immer die gleichen Mannschaften gegeneinander (2 Durchgänge)

a) Spiel auf 4 Kästchentore (stehen sich normal gegenüber – Funino-ähnlich)

b) Spiel auf 2 bewegliche Tore (3 gegen 3) bzw. 4 bewegliche Tore (4 gegen 4): die Popup Tore können von den Kindern schön getragen werden. Die Tor-Kinder müssen sich freilaufen und das Tor abstellen, dann darf ein Mitspieler den Ball ins Tor spielen.

Fazit:

Heute hatte ich nur Futsal-Bälle dabei. Und zum ersten Mal “beschwerten” sich die Kinder darüber: zu weich und springen nicht. Für mich war das ganz interessant, weil die Kinder wahrscheinlich heute zum ersten Mal die Eigenschaften des Futsal-Ball richtig bemerkten. Lag es daran, dass sie sonst vor und im Training auch springende Bälle hatten und meistens nur das Abschlussspiel mit dem Futsal-Ball gespielt wurde?

Aufgrund von Beschwerden zweier Spieler sie würden nicht angespielt, habe ich heute entgegen meiner Philosophie das Passspiel forciert (sonst stehe ich mehr auf 1 gegen 1). Nachdem ich allerdings nicht nur den Grund im Passspiel, sondern auch im Freilaufverhalten der beiden Spieler sehe, überlegte ich mir in der Woche, wie ich das am Besten zusammen trainiere. Und da wurde ich auf dieses Training aufmerksam. Das Training gefällt mir zwar insgesamt nicht, aber die Idee mit den beweglichen Toren fand ich sehr gut (allerdings mit Kindern anstatt der Trainer). Und ich wollte das statische in dem Spiel (Tore auf einer Linie auf einer Seite) raus nehmen. Gut gefiel mir der Gedanke, dass die beiden Spieler mit Tor auch angespielt werden müssen, weil sonst keine Tore fallen (sie äußerten nämlich in ihrer Beschwerde auch, dass sie absichtlich nicht angespielt werden).

In der ersten Runde schaute ich hauptsächlich, dass die Tore standen und die Spieler mit den Toren nicht gegnerische Pässe abfingen. Die Spieler mit Tor bewegten sich immer auf die Schützen zu (“Knäulbildung”). Besser wurde es als ich in der zweiten Runde sagte, dass Tore aus einer Entfernung von weniger als 5m nicht zählen würden. Das machte die Spielfläche größer – ganz zufrieden war ich dennoch nicht. Ich werde es auf jeden Fall nochmals ausprobieren.

Ein bisschen nachdenklich stimmt mich auch, dass das Spiel mit der Innenseite von den meisten nicht korrekt umgesetzt wird (und ich arbeite nur an Fußspitze nach oben und Standbein in Richtung des Passzieles). Nachdem es die meisten in späteren Jahrgängen allerdings können, gehe ich davon aus, dass es meine Spieler auch noch lernen werden.

 

Advertisements

Leave a comment

Filed under Jugendtraining

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s